2. Oktober 2022

Sachsen hat gewählt

Die HUMANwirtschaft trennen landesweit nur 10,3% von der SPD und gar nur 9,9% von der FDP. Wir möchten uns daher hiermit bei unseren 2241 Wählern herzlich bedanken. Bedauerlicherweise sind auch diesmal wieder die Nichtwähler mit 48% die Gewinner der Landtagswahlen.

Nun ist es vollbracht! Die erste Teilnahme der Humanwirtschaftspartei an einer sächsischen Landtagswahl ist erfolgt.
Landesweit wurden 0,12 % errungen. Die Orte Pausa, Bobritzsch und Großenhain mit einem Zweitstimmenergebnis von 1-1,5 % haben sich dabei als “Hochburgen” erwiesen. Unser Direktkandidat im Wahlkreis 38, Carsten Heine, hat sein Ziel mit 0,9 % fast erreicht, wobei in Großenhain ein Ergebnis von 1,6 % erzielt werden konnte. Dafür danken wir allen unseren Wählern recht herzlich!
Die Ergebnisse sind zwar im unteren Bereich unserer Erwartungen, aber dennoch ist es gelungen, die Ideen Silvio Gesells stärker ins Bewußtsein der Sachsen zu bringen. Die Phase des Unterschriftensammelns, der Wahlkampf und nicht zuletzt der Wahlabend selber haben dies gezeigt. Es hat sich im Moment nicht im Wahlergebnis widergespiegelt, aber diese Wahlteilnahme wirkt über den 30.08. hinaus. Die Neueintritte und das Interesse an unseren Internetseiten sind Indizien dafür.

Nun steht vor unserem Landesverband die Aufgabe, den Schwung des Wahlkampfes in die nächsten Monate und Jahre zu tragen. Dabei sind wir uns bewußt, dass unsere Ideen einer neuen, alternativen Wirtschaftsform nach den Ideen Silvio Gesells nicht im Alleingang einer Partei zu bewältigen sind. Wir stellen uns den Herausforderungen des weiteren Aufbaus der Humanwirtschaftspartei in Sachsen, gekoppelt mit der Verbreiterung der freiwirtschaftlichen Bewegung auch außerhalb der Partei. Besonders hoffen wir darauf, dass die Wähler unserer Partei die Möglichkeiten nutzen, uns näher kennen zu lernen. Verschiedene Veranstaltungen in den einzelnen Regionen bieten dazu Gelegenheit.
Alle sind aufgefordert, durch ihre aktive Mitarbeit mitzuhelfen, die Lügen der Altparteien
über unser herrschendes Geldsystem zu entlarven.
Wir haben gesehen, dass unsere Aktivitäten nicht ohne Erfolg sind. Dort wo unsere Mitglieder und
Sympathisanten geholfen haben, die Leute überhaupt erst einmal von unserer Existenz zu unterrichten,
haben wir deutlich mehr Stimmen geholt als in Gebieten, wo niemand von uns aktiv sein konnte.

Dass die Wähler den Altparteien immer weniger vertrauen erkennt man in der geringen Wahlbeteiligung von 52,2% (7,4% tiefer als 2004).
Ein weiterer Beweis ist der stärker werdende Stimmenanteil sonstiger Parteien mit 6,8%.
Offensichtlich wird die Anzahl kritischer Menschen in Sachsen immer größer.
Ein Staats-Schuldenberg von derzeit 1730 Milliarden lässt keine Zeit mehr, die Schulden-Thematik
weiter mit unnützen Methoden zu bekämpfen. “Krampf”-Sparen und die Hoffnung auf eine wachsende
Wirtschaft sind die letzten “Rezepte” der Koalitionäre. Dieses Prinzip “Hoffnung” wird dem deutschen Steuerzahler
auch das letzte Hemd noch vom Leibe reißen.

CH

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