2. Oktober 2022

Finanzkrise in Griechenland

Euro – Stabilität

Gerade mal gut ein Jahr ist es her, dass die größte Finanzkrise der letzten Jahrzehnte die Weltwirtschaft erschütterte. Die Folgen sind auf dem Arbeitsmarkt und damit bei den meisten Menschen noch gar nicht richtig angekommen.
Mit gigantischen Steuermitteln haben die Regierenden versucht, das Finanz- und Wirtschaftssystem vor dem Zusammenbruch zu retten. Was ihnen so schlecht und recht für eine kurze Galgenfrist gelungen ist. Und was wurde dem Volk nicht alles versprochen- so was käme ab jetzt nicht mehr vor, man hat jetzt Regulierungen, Aufsichten, etc., etc.
Pustekuchen! Die Boni fließen wieder, die Banken machen schon wieder Milliardengewinne, aber die nächste Krise ist schon da. Diesmal von Griechenland ausgehend. >BR> Offensichtlich habe die Regulierungen, Aufsichten etc. nichts gebracht. Zins und Zinseszinsmechanismen unseres Geldsystems lassen sich nun mal nicht „wegregulieren“! Aber ein anderer Aspekt wird durch die neue Krise deutlich. Der Wegfall nationaler Währungen und nationaler bzw. regionaler Wirtschaftskreisläufe und die gewollte und gesteuerte hemmungslose Internationalisierung führen zwangsläufig zu wirtschaftlichen Dominoeffekten.
Starke nationale Währungen mit Wechselkursen als Abpufferung verhindern, dass eine Krise in einem Land sich seuchenartig über die jeweiligen Landesgrenzen ausbreitet. So, wie bei einem modernen Schiff verschiedene Schotten im Rumpf vorhanden sind, die verhindern, dass bei Beschädigung eines kleinen Teils der Schiffshaut gleich das ganze Schiff voll Wasser läuft. Denn sowohl die allgewaltige Globaliserung als auch unser Geldsystem sind weder Naturgesetze, noch göttlichen Ursprungs. Sie sind von Menschenhand gemacht und können auch von Menschenhand geändert werden. Höchste Zeit für ein grundlegend neues System der Wirtschaft, in der der Mensch mit seinen Fähigkeiten, aber auch Schwächen im Mittelpunkt steht – die Humanwirtschaft!
CH

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