3. Oktober 2022

Arbeitskampf im öffentlichen Dienst

 Für die rund 800.000 Angestellten der Bundesländer fordern die Gewerkschaften 6,5 % mehr Gehalt. In NRW versuchten sie am Mittwoch, 6.3.2013, dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.

(HK) 7000 Angestellte in den Landesverwaltungen von NRW legten bei einem Warnstreik die Arbeit nieder. In Düsseldorf liefen zwei Demonstrationen, eine von Verdi vor dem Landtag mit ca 10.000 und eine vom Deutschen Beamtenbund mit ca 6000 Teilnehmern.
Streiks und Demonstrationen sind aber kein Mittel, um nachhaltig den Arbeitsertrag der Beschäftigten zu sichern. Bereits nach einem Jahr sind die nächsten Tarifauseinandersetzungen fällig – allein schon, weil eine stabile Währung fehlt und die Europäische Zentralbank den Euro jährlich um 2 % inflationiert. Ferner sind Lohnerhöhungen, die gegen die Marktlage erstreikt wurden, Scheinerfolge. Sie werden anschließend durch die Marktkräfte wieder um so schmerzhafter revidiert.
Erst die Einführung von Freiland und umlaufgesichertem, kaufkraftbeständigem Freigeld würde Vollbeschäftigung und einen vollen Arbeitsertrag sichern.
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