2. Oktober 2022

Gesellschaftskunde: Zinskapitalismus = Faschismus

Zinskapitalismus = Faschismus

Der Faschismus ist in der soziologischen Forschung ausgiebig beschreiben Die Definitionen reichen von einer Beschreibung typischer Wirkungsweisen des Faschismus in der Geschichte bis zu einer Analyse seiner geistig-politischen Grundkräfte , die ergebnisneutral beschrieben werden.

Vorherrschend ist wohl die Definition von Paxton, der den Faschismus als eine obsessive Beschäftigung mit Überlegenheit und Macht beschreibt, die zu ihrer Bestätigung Opfer verlangt die in einer Demutsrolle ihrem Untergang entgegenzusehen haben, damit das Geratene vom Unrat befreit und die Gesellschaft auf diese Weite gereinigt und einer neuen Blüte zugeführt werden kann.

Sieht man sich daraufhin die Wirkungsweise des Finanzkapitalismus und seine politisch-ökonomische Verherrlichung in Europa an, dann drängen sich förmlich Parallelen auf. Dem Gewinn einiger weniger Profiteure, wird ein gesamtes öffentliches System mit vielen Menschen, Einrichtungen des Gemeinwohls, Strukturen der Meinungsbildung, der inneren Legitimierung von Macht und des politischen Handelns untergeordnet, dessen Aufgabe schlicht und einfach nur darin zu sehen ist, die Märkte zu beruhigen, das heißt denjenigen, die die Bedingungen auf den Märkten diktieren (Geldgeber) zu Diensten zu sein, koste es was es wolle. Der Staat wird damit zum Machtinstrument und Handlanger einer kapitalistischen Beherrschungsideologie Diese Ideologie fordert ständig Opfer und rechtfertigt diese allein mit ihrem eigenen Herrschaftsanspruch. Die Blüte die diese Gesinnung erstrebt ist das privilegierte Überleben der eigenen Klasse unter Ausschluss der Sysemverlierer, die dem exklusiven Club nicht angehören sollen.

Der einzige Unterschied liegt lediglich darin, dass nicht mehr der Staat und die ihn steuernden politischen Kräfte als Faschisten in Erscheinung treten, sondern die beherrschenden Akteure des internationalen Finanzkapitalismus, der die Staaten zu Handlangern ihres obsessiven Machtanspruches werden lässt.

Diese Handlanger weisen dann stellvertretend bestimmten nicht systemrelvanten Kräften (Menschen) in die dem Vergessen preiszugebene Opferrolle, welche mit ihrem Schicksal auszukommen haben (Hartz IV, Grundsicherung etc.) und auf ihrem Weg kontrolliert überwacht und drangsaliert werden. Umgekehrt konzentriert er sich im vorauseilenden Gehorsam ausschließlich auf die Förderung derjenigen systemrelevanten Kräfte, die die kapitalistische Beherrschungsideologie vertreten, sie propagieren und inszenieren und übernimmt in der politischen Auseinandersetzung deren Rechtfertigungsargumente.

Wir wissen aber aus den Erfahrungen der Geschichte und den daraus abgeleiteten ethischen Forderungen, dass die Helfer, den Tätern gleichzusetzen sind. Somit darf es nicht verwundern und darin liegt auch ein Stück Wahrheit, wenn Frau Merkel und Herr Schäuble in der Uniform eines SS-Obergruppenführers auf griechischen, italienischen oder zyprischen Plakaten erscheinen. Es sind nicht die Deutschen die beschimpft werden, sondern die Art wie Deutsche Politik machen in ihrem eigenen Land und in Europa und die hat nach meiner Meinung durchaus oder immer noch faschistische Züge

Und wenn die FDP neuerdings ihre Zustimmung verweigert, in Bezug auf die NPD einen Verbotsantrag bei dem Bundesverfassungsgericht zu unterstützen, dann dient dieses Verhalten schlicht der Tarnung eigener Absichten. Besser eine NPD im Land zu haben, die man als Faschisten verteufeln kann, und von der man sich als freie Partei absetzen kann, als selbst der eigenen faschistischen Rolle im Finanzkapitalismus überführt zu werden.

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