4. Oktober 2022

Erst der Anfang?

Zyprische Enteignung

Nach dem EU-Diktat zum organisierten Raubbau in Griechenland nach dem Motto – verkauft alles was ihr verkaufen könnt – erfolgt nun in einem anderen Land der Zugriff auf Konten. Nach deutschem Recht wäre ein Gesetz oder eine Verordnung, die bestimmt, dass von Guthaben ein Abschlag von 20% – 30% abzuziehen ist , eine entschädigungspflichtige Enteignung

Sie bedient zwar viele Vorurteile weil Herr Schäuble und mit ihnen. die bösen armen Deutschen gerne unterstellen, dass Kontoinhaber mit Einlagen über 100.000 Euro bestimmt den Geldwäschern zuzuordnen sind – in Deutschland haben die vom Fiskus ausgebluteten Menschen keine nennenswerten Vermögen mehr – Emotionen sind aber völlig fehl am Platz. Das EU-Diktat differenziert nämlich nicht zwischen Kontoguthaben von Firmen und prüft nicht, aus welchen Quellen die Guthaben stammen, ob sie etwas auf einem Kredit beruhen, der den Kontoinhabern gewährt worden ist. Nicht nur Oligarchen, sondern viele Firmen mit zahlreichen Mitarbeitern und Arbeitnehmern sind von dieser blindwütigen Aktion betroffen. Zypern wird sich hier auch nicht herausreden können, denn es hat dem EU-Diktat völkerrechtlich zugestimmt. Damit sind Staatshaftungs ansprüche für die teienteigneten Kontoinhaber begründet und die werden die zyprischen Gerichte noch über Jahre beschäftigen und am Ende die EU zur einer Anschlussfinanzierung zwingen.

Wie ausgesprochen dumm doch die Politik heutzutage ist. Bei Geld verliert sich jede Moral, auf der einen wie auf der anderen Seite. Ein Grund mehr, dem Kapitalismus in der heutigen Form endgültig abzuschwören – er taugt als Ordnungsprinzip nichts.HM
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