3. Oktober 2022

Freier Handel – Das Wunder von Bali

 Freier Handel nutzt allen, vor allem den Armen! 159 Länder haben am 7.Dez. In Bali ein historisches Abkommen geschlossen. Der Freihandel bekommt eine neue Chance. Der grenzüberschreitende Handel soll von Bürokratie und Zöllen befreit werden.

Die Humanwirtschaftspartei begrüßt dieses Abkommen als ersten Schritt zur Hebung des Wohlstands der 800 Millionen Menschen auf dieser Welt, die mit weniger als 1 Dollar pro Tag auskommen müssen. Die Beseitigung von Handelshemmnissen dient auch der Friedenssicherung.

Zulange haben sich gerade die Industrienationen, dazu zählt auch die EU, gegen die billigeren „3.Welt-Ländern“ mit hohen Zöllen abgeschirmt und dort Arbeitsplätze vernichtet. Afrika wurde mit subventionierten europäischen Agrarprodukten überschüttet. Sogenannte „Entwicklungshilfe“ zerstörte funktionierende lokale Märkte und schuf neue Abhängigkeiten.

Die Humanwirtschaftspartei unterstützt alle Bemühungen für einen fairen Handel als erste Bedingung, um die Armutseinwanderung nach Europa einzugrenzen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort ist aber nur möglich mit einer funktionierenden Verwaltung, einer gesunden Währung, die das Kapital im Lande hält, sowie einer Bodenordnung, welche die Bevölkerung an den Erträgen angemessen beteiligt. Der ausbeuterischen Landnahme ausländischer Konzerne muss Einhalt geboten werden.

Was wir nicht brauchen können, ist ein transatlantisches „Freihandelsabkommen“, welches das Recht des Verbrauchers auf vollständige Produktinformation unter dem Deckmantel des Diskriminierungsverbotseinschränkt.

Herkunft, Zusätze, sowie gentechnische Manipulationen müssen klar deklariert sein. Umfassender Verbraucherschutz ist nicht verhandelbar. Wer im Geheimen verhandelt, hat etwas zu verbergen.

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