4. Oktober 2022

Zinsen, gut oder schlecht für unseren Planeten?

Am 28.9.2013 kam in PHOENIX ab 17:15 Uhr mehrere hintereinander liegende Sendungen, die alle das gleiche Problem betrafen (Malediven, Bedrohte Paradiese, tödliches Palmöl) nämlich die totale Ausbeu-tung und Zerstörung unserer aller Ferien-öparadiese. Es war wohl nicht Aufgabe dieser Sendungen die Menschen darüber aufzuklä-ren, warum sie das tun. Warum wir, die aus-führenden Menschen, nicht erkennen wollen, oder können, warum sie das tun. Warum sie letzten Endes gar nicht anders können.

Kernproblem dieses Wirtschaftssystems.

 Jeder Kaufmann weiß, dass er die Zinsen, die er für Eigen- und Fremdkapital zahlt, als leistungslose Kapitalkosten mit in seine Preise einkalkulieren muss, sonst ver-ringert sich dadurch sein Gewinn. Aber vielen Kaufleuten wird nicht bewusst, dass sie für die Kapitalkosten keine Leistung bekommen. Das bedeutet, dass immer andere Kosten-träger bzw. Kostenstellen, diese fehlende Leistung „erleisten“ müssen. Genau dieses Phänomen führt zwangsläufig zur Überpro-duktion und im Dienstleistungsbereich zu solchen Auswüchsen wie oben beschrieben.
Diese ungesunde wirtschaftliche Ent-wicklung findet nicht nur in der Reise Branche statt sonder ist in
allen Unternehmen zu finden.
Auch die enorm steigenden Mieten in den Großstädten sind eindeutig auf die
Existenz der Zinsen zurückzuführen. Die Einführung der Mindestlöhne ist eine Verzweiflungstat der sogenannten Wirtsch-aftsexperten die stark zunehmende Armut zu bremsen. Auch hier die eindeutige Schuld-zuweisung an den Kapitalismus, der nur bestehen kann, weil es Zinsen gibt.

 Nun, man trifft immer wieder auf Äußerungen aus “berufenem Munde”, dass man aus mehreren Gründen die Zinsen aber nicht einfach so abschaffen kann!
Das gilt allgemein als anerkannt! Auch ich weiß darum! Daher ist, um von unbe-friedigenden Zuständen zu Sicherheit zu gelangen, folgendes zu befolgen:

Erstens: Das Denken umkehren! – oder der Paradigmawechsel von “Erst die Wirt-schaft – dann der Mensch!” muss statt-finden in “Erst der Mensch – dann die Wirtschaft” !!! – Die Zinsen haben bei fast allen Menschen ein viel zu positives Image. Selbst bei den Ärmsten, wegen der von Klein auf eingehämmerten Parole “Das steht auch Dir zu!” Für Sie sind die Zinsen, obwohl sie die niemals bekommen werden, ein Aktiv-posten der Wirtschaft schlechthin!

 Das mag wohl daran liegen, dass jeder Mensch es gerne sieht, wenn sich sein Gespartes langsam vermehrt. Niemand kann sich auch nur entfernt vorstellen, dass sie, die Sparer letzten Endes die Zinsen, die sie bekommen, nur ein Bruchteil dessen sind, was sie tag-täglich an (verdeckten) Zinsen ab-führen müssen. Man kann ihnen nicht ausweichen – sie stecken in allem drin !!!

 Zweitens: Ebenfalls eine falsche Annahme:

Weil es immer noch Menschen gibt, die der Meinung sind, dass Zinsen zur Steuerung der Wirtschaft und als Knappheitsindikator unverzichtbar sind. Mittels einer variablen Geldnutzungsgebühr ist eine Steuerung der Wirtschaft ebenfalls zu bewerkstelligen und kann als Knappheitsindikator verwendet wer-den. Die Geldnutzungsgebühr erfüllt den gleichen Zweck, erzeugt aber nicht den perversen Reichtum weniger Menschen und gleichzeitig die Zunahme der Armut Vieler.

 Drittens: Weil sich die Nutznießer der Zinsen (Banker, Investoren, Lobbyisten, Sparer, Aktionäre) mit Händen und Füßen dagegen wehren, um zu verhindern, dass ihnen ihre bequemen, leistungslosen Einkommen entzo-gen werden könnten.
Das bedeutet sicherlich Schwierigkeiten! Andererseits ist in diesem asozialen, gierigen Verhalten schon die moralisch Rechtfertigung begründet, endlich zu einer freien sozialen humanwirtschaftlichen Lösung zu kommen.

Viertens: Noch ein weiterer offenkundiger Fehler! Gerade, weil das kapitalistische Geldsystem eben nicht alternativlos sei, wie unsere Kanzlerin meinte, liegen die Trümpfe bei uns, sie der Öffentlichkeit vorzulegen !
Wenn wir nun diese vier Punkte dennoch für unüberwindbar halten, so bleibt uns nur die
wirkliche Alternative, die es selbst ja nicht ist, dass wir so weiter-machen, bis es weltwirtschaftlich und gesellschaftlich auf unserem Planeten ganz gehörig krachen wird. Die Insider (ich denke die NWOler gehören dazu) wissen sehr wohl, dass es krachen wird, aber niemand weiß wann. Die Zeitspannen zwischen den Krisen schrumpfen ständig.
Nun habe ich mich bei vielen Menschen, die mich kennen, unbeliebt gemacht, weil ich es gewagt habe die Zinsen
direkt als eigentlichen Übeltäter anzu-prangern. Jemand sagte mir, dass die Zinsen überhaupt nichts tun, sondern es sind wir Menschen die das tun. Dem kann ich nur voll zustimmen. Und wir sacken nun mal gerne Zinsen ein! (Eine Hausnummer nach den Strauchdieben!)

 Bleibt nur noch zu klären, warum die Wirtschaft wachsen muss.

Wenn es nicht die Zinsen sind die der Finanzwirtschaft und dem Kapitalismus erst die Existenz ermöglichen und ihn in die Lage versetzen, die Wirtschaft zum Wachstum zu zwingen, wer, was ist es denn?

Ich weiß natürlich, dass es das Geldsystem ist welches uns Menschen überhaupt erst ermöglicht Zinsen zu nehmen, weil die Geldgeber (wegen fehlendem Weiter- bzw. Ausgabezwang in Form einer Geld-nutzungsgebühr bzw. Umlaufsicherung) den Kreditnehmer erpressen können. Aber genau genommen muss ja niemand Zinsen nehmen. Kein Mensch wird gezwungen Zinsen zu nehmen. Warum tut er es dann? Die Antwort kann nur sein: Weil es möglich ist und weil ihn die Gier dazu anstiftet.

 All diese Überlegungen muss Silvio Gesell auch gehabt haben. Dadurch ist auch er zu dem Schluss gekommen, dass nämlich die Zinsen die eigentlichen Übeltäter sind die die ganze Welt wirklich in Unordnung bringen. Da aber immer noch Zweifel daran bestehen, ob und dass die Zinsen besser abgeschafft werden sollten, hat er die natürliche Wirt-schaftsordnung „erfunden“, als er den natürlichen Verderb aller Produkte, dem Sinne nach auch auf das Geld übertragen hat.
Die Zinsen würden nicht zu verbieten sein? Im Mittelalter bis etwa 1450 n.Ch. galt allent-halben Zinsverbot bei den Juden, den Christen und den Muslimen. In dieser Zeit entstanden in Europa die mächtigen goti-schen Kathedralen!
Er hat also das Geld den Waren und Dienstleistungen angepasst. Und das ist richtig. Aber wie sage ich es meinem Kind, so dass es das versteht? So stieß er auf das eigentliche Problem, nämlich auf das Problem, „wie vermittle ich den Menschen meine Erkenntnisse, meinen Schatz, wie er es nannte?“
Dieses Problem haben die NWOler voll übernommen. Natürlich ist es nicht falsch den unwissenden Menschen zu erklären, dass wir ein neues umlaufgesichertes Geld brauchen. Aber warum? Genau das hat niemand verstanden.
Was haben die „Nachfolger“ von Silvio Gesell vergessen? Sie vergaßen und vergessen noch heute, den unwissenden Menschen
den Denkprozess von Silvio Gesell mitzuteilen der ihn erst auf die Idee brachte, dass die Zinsen die eigentliche Ursache der wirtschaftlichen Misere sind. Ich bin sicher, dass Silvio auch damals schon die fürchterlichen Auswirkungen der Zinsen erkannt hat. Um 1920 hat er bereits den nächsten großen Krieg in etwa 30 Jahren kommen sehen. Und wie lange hat es gedauert ? Nur ganze 19 Jahre !

 Gesell wollte die Zinsen zunächst nur auf um die Null herum herunter nevilieren.

Ich möchte es heute lieber mit der Aussage von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger halten, der da sagte: „Eine Welt ohne Zinsen käme dem Paradies schon sehr nahe.“

Die NWOler haben diesen Denkprozess aus dem Blickwinkel verloren.
Das kann nicht funktionieren, eben, weil genau dieser Denkprozess fehlt, auf dem alle Argumente aufbauen.
Traurig ist, dass wir Menschen bis heute einfach nicht erkannt haben wo der „Hase im Pfeffer liegt“. Wir machen einfach weiter.

 Meine Vorstellung für die Zukunft.

Pat Christ hat in der Zeitschrift „HUMANE WIRTSCHAFT“Ausgabe Sept/Okt 2010 in einem Artikel beanstandet, dass wir keine „Gegenmacht“ haben, die dem Treiben der Finanzwirtschaft Einhalt gebieten könnte. Damit ist wohl das Problem unseres jahrelangen Versagens dingfest gemacht. Die Finanzwirtschaft zerstört langsam die Lebensgrundlage aller Menschen und wir NWOler merken es nicht mal. Wir schauen zu und lecken unsere Wunden.
Wieso schaffen wir es nicht uns alle zu einer wirklichen Gegenmacht zusammen zuschließen und der Finanzwirtschaft auf die Finger zu hauen um unseren schönen Planeten und die darauf lebenden Menschen von der „Zinsgeißel“ zu befreien?

 Bemerkung von mir am 05.07.15

Der MAEVA CLUB ist eine treffliche Möglichkeit eine Gegenmacht zu etablieren !

EM

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