2. Oktober 2022

Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Hype Vorbote eines großen Crashs sein könnte

Unser Geldsystem ist aus den Fugen geraten. Die Notenbanken verpassen den Ausstieg aus ihrer Niedrigzinspolitik, an den Märkten blähen sich Spekulationsblasen auf. Die absurdeste zeigt sich im Bitcoin-Boom.

Und nun wieder Herr Müller: Es macht mir immer
wieder Spaß, seine Kolumne zu lesen. Er ist einer
der ganz wenigen, die in der Lage sind, die Lage zu
analysieren. Nun, wir Freiwirtschaftler wissen, was
Geld ist. Und wir wissen auch, was Zinsen sind –
und Zinseszinsen. Und wir wissen auch, das durch
Zinseszins gewachsene Vermögen verzweifelt nach
Anlagemöglichkeiten suchen. Und Bitcoin sind tatsächlich
eine der zur Zeit höchstspekulativen Anlagemöglichkeiten,
die es gibt. Und die das vorausahnen lassen, was da auf
uns zukommen könnte: Möge der Bitcoin-Crash nicht die
Börsen mit runterziehen, weil diese dann auch die
Real-Wirtschaften beeinträchtigen könnten – zum Schaden
aller Gesellschaften.
WP

Quelle: Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Hype Vorbote eines großen Crashs sein könnte – SPIEGEL ONLINE – Wirtschaft

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Ein Gedanke zu “Kryptogeld: Warum der Bitcoin-Hype Vorbote eines großen Crashs sein könnte

  1. Bitcoins sind als Tauschmittel völlig ungeeignet:
    – weder Bitcoin-Menge noch Bitcoin-Umlaufgeschwindigkeit können gesteuert werden und es ist unmöglich einen Preisindex konstant zu halten: dafür gibt es keine Technik und kein Organ!
    – Wegen der technischen Begrenzung der Bitcoin-Menge und der leichten Hortbarkeit ergibt sich ein sinkendes Preisniveau, d.h. eine permanente Deflation mit entsprechender Konjunkturkrise und wirtschaftlichem Zusammenbruch.
    – Das Kreditwesen bricht zusammen, da Kredite in Bitcoins viel zu riskant sind: eine Rückzahlung nach längerer Laufzeit ist praktisch unmöglich, da der Bitcoin-Kurs laufend steigt. Wer sich auf einen solchen Wucher einläßt, hat verloren.
    Bitcoins sind keine Währung.
    MfG
    Hans Kadereit, 18.12.17

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