21. Februar 2026

Europaen Peace Project – Rundschreiben

Eine Weiterleitung!

Liebe Friedensfreunde

Wir haben einige tolle Neuigkeiten für Euch, die Euch, entgegen der katastrophalen Politik der meisten westlichen Regierungen, inspirieren und Möglichkeiten aufzeigen sollen, wir Ihr Euch einbringen könnt, um eine bessere Zukunft Europas mitzugestalten!

Pünktlich zur Münchener Rüstungslobbykonferenz, bei der u.a. Ulrike Guerot auf der Demonstration am 14.2.2026 um 13.00 auf dem Odeonsplatz sprechen wird, haben wir auch unser neues Manifest für Frieden in Europa und mit Russland fertiggestellt. Ihr findet es bereits in einigen Sprachen auf unserer Webseite https://europeanpeaceproject.eu. Am 9. Mai um 17.00 2026 wollen wir wieder mit zehntausenden Stimmen in einem performativen Sprechakt mit Euch und noch Vielen mehr den Frieden in Europa und darüber hinaus erklären! Der Manifest-Text ist wieder unser Angebot für Euch. Er kann individuell gekürzt oder ergänzt werden. Unser ViSdP gilt allerdings nur für den Originaltext. Wenn Ihr eine geänderte Version verbreitet, setzt bitte Euer eigenes VidsP darunter.

Die Artwork auf der Webseite ist ebenfalls wieder frei nutzbar. Wir freuen uns, wenn sie Euch wieder zu eigenen künstlerischen Arbeiten inspiriert! Insofern, für diejenigen, die schon letztes Jahr dabei waren: Same procedure as last year Nur wünschen wir uns, dass wir diesmal die 100.000-Marke knacken: europaweit sollte das eigentlich kein Problem sein!

Das European Peace Project ist eine Community Aktion und lebt von Euch, durch Euch und mit Euch. Nun möchten wir Euch wieder bitten:

  1. Helft mit, noch mehr Übersetzungen bereitzustellen: Bitte schickt uns das Manifest in Eurer Sprache oder Regionalsprache, wenn sie noch nicht dabei ist. Letztes Jahr war das European Peace Project u.a. auch deswegen so ein großer Erfolg, weil wir das Manifest bei den Menschen vor Ort angesiedelt und jede Menge Regionalsprachen angeboten haben: von Kölsch über Limburgisch bis Elsässisch, Baskisch oder Bretonisch war alles dabei und gerade das hat viel Freude überall ausgelöst und uns als Europäer in unsere Vielfalt miteinander verbunden! Das wünschen wir uns auch für dieses Jahr!
  2. Helft uns, noch viel mehr Teilnehmer zu werden: 100.000 friedensbewegte Menschen in ganz Europa wären sehr schön! Erzählt von dem Projekt, druckt unserer Flyer vor Ort in eurem Copyshop aus, postest den Link zu unserer Webseite www.europeanpeaceproject.eu auf Sozialen Medien und sendet Infos zu unserer Aktion am 9.Mai 2026 um 17 Uhr mit dem European Peace Project an Eure Freunde, Bekannte, Kollegen und Eure eigenen Verteiler – gerne auch und besonders in den europäischen Ländern, die nicht zur EU gehören! Denn die EU ist nicht unser Europa! Wenn jeder von euch die Infos an nur 5 Personen weiterverbreitet und davon wiederrum jeder an 5 Personen, dann können wir ein Schneeballsystem auslösen und der Funken, den wir am 9. Mai letztes Jahr entfacht haben, kann zu einem europäischen Lauffeuer werden, so dass keine EU-Regierung den Ruf nach Frieden, der aus ihrer eigenen Bevölkerung kommt, dann noch ignorieren kann!
  3. Überlegt Euch bitte schon jetzt, was Ihr zum 9. Mai machen wollt, ob ihr alleine teilnehmen wollt, in einem kleinen Kreis mit Freunden; oder ob ihr eine eigene, größere Veranstaltung plant, oder eine Kunstaktion, ein Happening, eine Kundgebung oder Demonstration. Auch wenn Ihr an dem Tag nicht zu Hause seid – nehmt das Manifest mit und verlest es, wo auch immer Ihr seid, auf der Straße, auf einem öffentlichen Platz oder auf einem Balkon, und teilt es mit Anderen. Jeder kann mitmachen in welcher Form auch immer, genau da, wo er ist!
  4. Bitte helft uns dabei dieses Projekt groß und bedeutungsvoll zu machen!
    Dazu braucht es neben Begeisterung, Engagement und Kreativität auch etwas Geld – auch für dieses Jahr wieder, damit wir die Webseite aktualisieren, Euch mit Informationen versorgen und nach dem 9. Mai auch wieder einen Film und Galerie aus all Euren Beiträgen machen können. Dankeschön für Eure Spende im Voraus! https://europeanpeaceproject.eu/spende/

Jubiläumsveranstaltung
Am 9. März 2026 letztes Jahr haben wir das European Peace Project gestartet und zu diesem Jubiläum veranstalten wir dieses Jahr einen Diskussionsabend mit Ulrike Guerot und dem Russischen Generalkonsul Oleg Ju. Krasnitskiy zum Thema:

Europa jenseits der EU friedlich gestalten – praktisch gedacht –
mit dem European Peace Project, am 9.3.2026 19.00 50733 Köln

Wir wollen mit Ihnen auf die erste erfolgreiche europaweite Aktion am 9. Mai 2025 zurückblicken und die nächste große Aktion für dieses Jahr am 9. Mai 2026 vorstellen!

Ebenso vorstellen wollen wir euch die European Transcontinental Initative (ETI) https://www.european-transcontinental-initiative.org/, denn das European Peace Project bildet nun u.a. eine Säule der ETI. Eine weitere Säule soll unsere Forderung aus dem Manifest vom letzten Jahr werde: die Gründung eines Europäisch-Russisches Jugendwerkes. Darüber wollen mit Herrn Generalkonsul Krasnitskiy diskutieren, wie wir trotz der schrecklichen EU-Visarestriktionen und -Sanktionen und der „russischen Bedrohungslüge“ dieses wunderbare und wichtige Vorhaben vorbereiten können. Gemeinsam wollen wir beraten, was wir jetzt schon an (Jugend-) Austausch, Bürgerdiplomatie, sowie Versöhnungs- und Verständigungsarbeit leisten können um der Völkerverständigung zu dienen und den von Regierung und Medien generierten Feindbildern entgegenzuwirken.
Schließlich soll es in der Diskussion auch um die derzeitige geopolitische Situation gehen.

Eine verbindliche Anmeldung ist möglich bis zum 27.2. unter info@europeanpeaceproject.eu, denn die Platzzahl ist begrenzt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für Raum und Projekt wird gebeten. Der Veranstaltungsort in 50733 Köln wir Ihnen einige Tage vor der Veranstaltung mit der Teilnahmebestätigung zugesandt.

Mit der European Transcontinental Initiative (ETI) waren wir Ende Januar Teil eines Runden Tisches in Berlin anlässlich des Erscheinens der ersten Ausgabe des neuen geopolitischen Magazins Global Geopolitics. Unser Kollege Thomas Fazi war einer von fünf internationalen Politikwissenschaftlern und -analytikern, die über die derzeitige internationale Lage und globale Entwicklungstrends diskutierten. Efe Can Gürcan von der Queen’s University Belfast, Herausgeber des neuen Magazins, sprach ebenso über die Entwicklungen einer multipolaren Weltordnung wie Alexander Rahr, Historiker und Politikberater aus Berlin, Christopher Mott vom kanadisch-US-amerikanischen Institute for Peace and Diplomacy und Jagannath Panda vom Institute for Security & Development Policy in Stockholm. https://transition-news.org/westliche-eliten-werden-verruckt-und-wollen-multipolaritat-verhindern?fbclid=

Leider hat das neue Jahr nicht so friedlich angefangen, wie wir es uns gewünscht haben. Auf unserer Webseite haben wir eine Stellungnahme zur Aggression der USA gegen Venezuela verfasst: „Bruch des Völkerrechts und Doppelstandards ächten“ https://europeanpeaceproject.eu/

Jetzt wo die Doppelmoral der sog. westlichen „regelbasierten Ordnung“ für alle sichtbar wird und diese daher nicht mehr halten dürfte, wird immer deutlicher, dass das hirntote NATO-Kriegsbündnis längst nicht mehr zeitgemäß ist und sich mit dem Warschauer Pakt hätte auflösen müssen. Soll etwa Trumps „Club der Milliardäre“ (Friedensrat möchte wir ihn gar nicht nennen, den gibt es übrigens schon, in ursprünglicher und wortgetreuer Auslegung des Wortes https://www.wpc-in.org/) sein persönliches „Fanclub-Bündnis“ zum Aufbau einer neuen Blockkonfrontation zwischen dem „Westen“ und den BRICS-Staaten werden!? Nein! Um so dringender müssen wir gemeinsam auf dem europäischen Kontinent realpolitisch unsere eigenen Interessen formulieren und eine neue europäischen Sicherheitsarchitektur mit und nicht gegen Russland entwickeln, wie sie im übrigen seit den 1970er angedacht und in der Charta von Paris in den 1990er Jahren schon beschlossen wurde. Europa darf sich nicht selbst zu einem imperialistischen oder militärischen Akteur entwickeln! Wir müssen gemeinsam mit den BRICS-Staaten Völkerrecht und UN-Charta wieder stärken, eine Brücke zwischen Ost und West bilden, sowie zu einem neutralen Vermittler für die Konflikte der Welt werden. https://www.nachdenkseiten.de/?p=145090 und https://www.youtube.com/watch?v=QBn5ywZb_fg&t=7s

Hier kann man direkt eine Petition zur Überwindung der NATO unterschreiben: https://www.no-to-nato.org/2025/12/manifest-gegen-die-globale-nato-und-aufruf-fur-gemeinsame-sicherheit/?fbclid=

US-Präsident Trump sagte in einem Interview der „New York Times.: „Ich brauche kein internationales Recht“. Es darf nicht sein, dass die größte Militärmacht nur noch der „Moral“ eines Mannes und keinen internationalen Regeln mehr folgt! Das würde die Erosion des gesamten internationalen Rechts bedeuten!
Jens Berger schreibt dazu: „So bitter es ist: Nach meinem Eindruck hat Trump bislang mit seiner Verhandlungsmethode jedes Land über den Tisch gezogen; die Ausnahmen, die die Regel bestätigen, sind China und Russland. Amerikaner spielen Poker, Russen spielen Schach und Chinesen sind Meister im Go, einem Brettspiel, bei dem gute Spieler 30 Züge oder mehr im Voraus denken. Und die Deutschen? Die sind anscheinend ganz gut in „Mensch ärgere Dich nicht“. Mit Schach oder Go brauchen wir erst gar nicht anzufangen, aber was beim Poker ein „Bluff“ ist, sollten unsere Entscheider eigentlich schon verstehen.“ Siehe: https://www.nachdenkseiten.de/?p=145157&fbclid=

Bemerkenswert war in Davos vor allem die Rede des kanadischen Regierungschef Carney. Er sagte, man könne sich nicht länger einreden, dass die Anlehnung an die Supermacht Sicherheit garantiere. Die alte Weltordnung sei vorbei. Carney appellierte an die Zusammenarbeit der mittelgroßen Staaten: „Wenn wir nicht zusammen mit am Tisch sitzen, dann erscheinen wir bald auf der Speisekarte.“ https://www.youtube.com/watch?v=dTvFnC-oFGw

Auch in Europa geht die Eskalationsspirale leider weiter. Verhandlungen werden weiterhin verweigert oder torpediert. Russland hat in der Nacht des 2. Januar 2026 zum zweiten Mal die Hyperschallwaffe Oreshnik eingesetzt, allerdings ohne Sprengkopf.
Dies war eine Antwort auf die ukrainischen Angriffe auf russisches Gebiet Ende Dezember, also auf die verantwortungslosen und undurchdachten Ankündigungen von Emmanuel Macron und Keir Starmer, NATO-Truppen in der Ukraine zu stationieren, auf die Kaperung eines russischen Schiffs durch US-Militär in neutralen Gewässern sowie auf alle weiteren völkerrechtswidrigen Gewaltaktionen nach dem „Recht des Stärkeren“ in den ersten Wochen dieses Jahres. Haben die NATO-Militärs wirklich geglaubt, es gäbe keine russische Reaktion?

Im Mai 2024 griff die NATO Russlands strategisches nukleares Frühwarnradar an. Im Juni 2025 griff die NATO Russlands Atom-Bomber als wichtigen Teil ihrer Abschreckungsstrategie an. Im Dezember 2025 beteiligte sich die CIA an dem Angriff auf Russlands nukleares Kommandozentrum in Putins Residenz. Keines dieser Ziele hat etwas mit dem Stellvertreterkrieg in der Ukraine zu tun, sondern es handelte sich um Testangriffe auf Russlands nukleare Vergeltungsfähigkeiten. Wir nähern uns sehr schnell einem direkten Krieg zwischen NATO und Russland. Die Oreshniks sind immens mächtig und können nicht aufgehalten werden. Argumente, dass Russland diese Angriffe verdient, oder Behauptungen, dass die Ukraine diese Angriffe unabhängig durchführt, sind völlig irreführend. Moralische Haltung und Kriegspropaganda werden niemanden schützen, wenn sie einen russischen Vergeltungsschlag provozieren.
Diese Gewaltspirale muss gestoppt werden, denn sie bedroht unser aller Leben! Zurück an den Verhandlungstisch z.B. mit dem konkreten Vorschlag von Michael von der Schulenburg, Kujat etc.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-krieg-verhandlungsfrieden-plan-gerechter-frieden-europa-li.10012558?fbclid=

Die Wissenschafter des Bulletin of Atomic Scientists haben die Doomsday Clock erneut vorgerückt: Es sind noch 85 Sekunden bis Mitternacht! Damit steht die Welt steht näher am Abgrund als jemals zuvor! Am 5. Februar 2026 lief der letzte große Rüstungskontrollvertrag zwischen den USA und Russland aus: New START. Er begrenzte die Anzahl der einsatzbereiten strategischen Atomsprengköpfe beider Staaten auf maximal 1.550 Stück. Auch die Zahl der einsatzbereiten Träger- und Startsysteme ist limitiert. Ohne New START können die USA und Russland ungebremst nuklear noch weiter aufrüsten. Bereits jetzt modernisieren alle Atomwaffenstaaten ihre Arsenale oder bauen sie sogar aus. Das Ende des New-START-Vertrags droht, die Welt in eine erneute nukleare Rüstungsspirale zu stoßen. Stattdessen sollten sich USA, Russland und China an einen Tisch setzen und z.B. vereinbaren, dass zunächst die USA und Russland ihre Atomwaffenarsenale jeweils auf das Niveau Chinas herunterfahren. Dann herrschte trilaterale Parität auf erheblich niedrigerem Niveau. Anschließend könnten alle drei gemeinsam ihre Arsenale weiter herunterfahren, und zwar bis auf das Niveau der übrigen Atomstaaten, die dann in diesen Prozess einbezogen werden und zwar solange, bis alle Atommächte gemeinsam auf NULL gelandet sind! Eine Atomwaffenfreie Welt war schon einmal das Ziel in den 1980er Jahren! Wollen wir um rund fünfzig Jahre in unseren politischen Zielsetzungen zurückfallen?
Die deutsche Bundesregierung darf internationales Recht nicht weiter ignorieren und muss endlich dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten. Ebenso sollte sie sich dafür einsetzen, dass die USA und Russland sich weiter an die Obergrenzen der bisherigen Abrüstungs- und Kontrollverträge halten und Verhandlungen für Folgeabkommen beginnen.
Eine russische Sicht zum Thema von Dimitri Trenin: 
https://www.nachdenkseiten.de/?p=145805&fbclid

Hörenswert zu diesem Thema ist auch dieses Gespräch mit Hauke Ritz: https://www.youtube.com/watch?v=1d-SSNVhSNg&t=26s

Zum Glück blieb uns (vorerst) noch eine US-Israelische Intervention im Iran erspart – vorbereitet war sie offenbar. Hier zwei sehr empfehlenswerte Beiträge zu den Hintergründen, und darüber, wie schlecht wieder einmal in deutschen Leitmedien darüber berichtet wurde:

Von Karin Leukefeld: https://globalbridge.ch/was-geschieht-im-iran-ein-blick-hinter-die-schlagzeilen/?fbclid=und
Von Michael Lüders https://www.youtube.com/watch?v=NWJl9ysPwto

Aufgrund der besorgniserregenden Entwicklung in der EU Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit immer weiter auszuhöhlen, möchten wir Euch auch um Unterstützung und Verbreitung der Initiative dagegen von unserem Kollegen Michael von der Schulenburg bitten: https://michael-von-der-schulenburg.com/rechtsstaatlichkeit-in-der-eu/

Wenn Ihr übrigens tagesaktuelle Kommentierungen des politischen Geschehens sowie Artikel- oder Video Empfehlungen wollt, folgt unseren Facebook Account: https://www.facebook.com/profile.php?id=61574946140983

Herzliche Grüße
Isabelle Casel & das Team von European Peace Project

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