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Journalismus in Deutschland – Wo Nach Richten
20. Mai 2022

Journalismus in Deutschland

Zum Teil aus der deutschen Geschichte und zum Teil noch aus eigenem Erleben kennen wir die Probagandaschlachten der Zeit zw. 33 und 45 und aus der des realexistierenden Sozialismus. Wichtigstes Instrument waren die Medien, Presse, Radio, Film und TV. Um die Wirksamkeit der eigenen Informationen zu erhöhen wurden Informationen des “Gegners” verteufelt und verboten. Es ging bis zur Bestrafung von Personen, welche sich dem Informationsverbot widersetzten und dennoch die unerwünschten Sender hörten bzw. sahen. Eben typisch für Diktaturen .

Mittlerweile leben wir im demokratischten Europa welches es je gab und die Medien sind als 4. Staatsmacht etabliert und werden als solche auch ganz uneigennützig finanziert. Welches recht einfach ist, da es ja nur noch ein oder zwei verbündete Medienmogule gibt. Und dank Internet kann sich auch jeder weltweit informieren. Zensur ist nur ein Gerücht. Und darf auf keinen Fall mit den nötigen Massnahmen zum Schutz der Bürger vor, – vor was eigentlich – verwechselt werden.

Und aus eben diesem Schutz heraus sind seit kurzem bestimmte Medien ganz demokratisch per staatl. Verfügung nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt zu bekommen. Zum Beispiel Radio Moskau, welches heute RT heißt, also russsische Sender. Und das weit über den Bereich des Funklochs der ARD (ausser Raum Dresden) hinaus. Facebook warnt bei dem Kürzel “rt” in einem Link permanent vor Fake News. (in der selben Art, wie bei den Worten “Corona” oder “impfen” vor Impfgegnern gewarnt wird) In Litauen geht der Bürgerschutz vor unerwünschten Informationen sogar schon soweit, das beim Abhören bestimmter Sender in russischer Sprache Gefängnis droht. Demokratie eben.

Was ist also mit unseren Medien los?

In dem Buch “Die hysterische Republik” setzt sich zum Beispiel Mitautor Alexander Freitag mit dem Journalismus aus einander.
Hier in der Folge einige Zitate daraus:

Der Unterschied zwischen nützlichem Wissen und nützlicher Idiotie – Wenn Wissenschaftler und Journalisten zu Schamanen werden.
Im ebenso hysterischen wie fürsorglichen Deutschland heutiger Prägung, ein im Grunde mindestens proto-autokratisches Staatswesen, gibt es zwischen Staatsführung und Bevölkerung einen impliziten Deal: Ihr, die Bevölkerung, tut das, was wir, die Staatsführung wollen – und wir sagen euch, wie ihr das macht. Für eine zunehmend zur Abhängigkeit erzogene Gesellschaft (»abhängige Beschäftigung«; abhängige Versorgung durch einen allumfassenden Sozialstaat; von dauerhaften »Winterhilfen« abhängige Wirtschaftsbranchen etc.) wird nicht nur umverteilt und gezahlt, sondern eben auch vorgedacht.
Zurück zum Deal. Hierzu stehen aus Sicht der Staatsführung unter anderem zwei wesentliche Werkzeuge zur Verfügung: Framing und Nudging. Beides weder ei ne neue Erfindung noch neue Begrifflichkeiten. Man könnte auch „Propaganda“ und „Kollektivzwang“ dazu sagen, aber aus historisch verständlichen Gründen der Begriffshygiene lässt man diese Begriffskeulen dann doch lieber dezent in der Schublade. Was ist konkret gemeint? Ein »Frame« ist ein Rahmen, ein »Nudge« ein Schubs.
Und wiederum gilt: Das ist normal und legitim. Schwierig wird es, wenn solche legitimen, aber individuellen Manipulationstechniken des menschlichen Kommunikationsalltags zum kollektiven Gut erhoben werden sollen. Es ist eben etwas anderes, ob man den Nachbarn dazu bewegen möchte, einem während des Urlaubs die Blumen zu gießen – oder von einem Staat zur dauerhaften Erhöhung von Steuern und Abgaben animiert werden soll. Umso günstiger, wenn dem hysterischen Staat vermeintlich neutrale Autoritäten aus der Wissenschaft zur Verfügung stehen, all diese Framings und Nudgings zu legitimieren.
Dies gilt im Grunde für alle Wissenschaftler, die Sie in allerlei Talkshows in Fernsehen und Radio zu sehen und zu hören bekommen: Sie alle haben ein Motiv, dies zu tun. Die einen aus innerer Überzeugung, die anderen, weil sie den jeweiligen Kollateralnutzen für die eigene Eitelkeit oder den eigenen Geldbeutel zu schätzen gelernt haben. Es gibt sogar eine dritte Gruppe: Jene Wissenschaftler, die in ihren jeweiligen Disziplinen nicht reüssieren können oder wollen – und insofern viel Tagesfreizeit haben, mit ihrem staatlich nützlichen Wissen zum medial nützlichen Idioten zu werden.
Die erste Frage, die ich in diesem Beitrag beantworten möchte, lautet: Warum lassen sich der Objektivität verpflichtete Wissenschaftler so regelmäßig und erwartbar zur gemeinschaftlich praktizierten Subjektivität werben – also sprichwörtlich wie einen Sack Schrauben einkaufen? Was mich gleich zur zweiten Frage bringt, die ich im Anschluss beantworten möchte: Warum beteiligen sich Medien und Journalisten an diesem nicht selten bizarren Spiel?

Nützliche Idiotie, Teil 2: Die Rolle der Medien
Neben der Rolle der Wissenschaften gibt es eine weitere Kategorie nützlicher Idiotie, die in Deutschland spätestens seit 2015 gehäuft auftritt: Die der Medien und der in ihnen aktiven Journalisten. Konkret gemeint sind hier die sogenannten »Qualitätsmedien«, denn selbstverständlich gibt es nach wie vor auch Medien, die ihrer kritischen Rolle nachkommen. Das übliche Bashing der »Öffentlich-Rechtlichen« oder der sie begleitenden Print-Ausgaben möchte ich an dieser Stelle nicht wiederholen, vielmehr soll die Frage gestellt werden, warum das eigentlich so ist, wie es ist. Medienpopulismus entsteht nicht von allein, er braucht, ähnlich wie Wissenschaftspopulismus, Milieu und Motive. Welche begünstigenden Milieu-Bedingungen müssen vorherrschen, welche Motive müssen Journalisten mitbringen, um das zu produzieren, was ich (in phonetischer Anspielung auf die viel zitierten »Fake News«) als »Break News« bezeichne – also als News, welche die real existierende Wirklichkeit brechen und ausblenden sollen? Hier ist nicht nur eigener, persönlicher Geldzufluss gemeint. Öffentlich erfolgreiche Wissenschaftler sorgen auch für einen erhöhten Drittmittelzufluss für die jeweiligen Universitäten.

Abschließende Bemerkungen
Am Ende des Tages haben Medien und Wissenschaften zwei Dinge gemeinsam: Sie sind jeweils ein Betrieb – und sie produzieren nützliche Idioten, die ihre Rolle zum eigenen Vorteil taktisch oder strategisch aktiv nutzen. In sozio-ökonomisch stabilen Gesellschaften mit gut ausgeprägtem Bildungsgrad spielen nicht käufliche, aber mietbare nützliche Idioten eine vergleichsweise geringe Rolle. Ihre Rolle wird stärker in Gesellschaften, die aus unterschiedlichen Gründen instabiler sind, deren Bildungsgrad nicht gut ausgeprägt (oder wie im Falle unserer Gesellschaft sinkend) ist. Provokant formuliert ließe sich also sagen, dass das schiere Ausmaß an Lauterbachs, Leschs und Pfeiffers ein Ausdruck der zwischenzeitlichen Schwäche und Instabilität unserer Gesellschaft ist. Die erhebliche Dynamik, mit der kollektivierte Ingroups gegen kollektivierte Outgroups arbeiten, nützliche Idioten aus Wissenschaft und Medien aus Gründen der Konformität gleich kolonnenweise dazu ihren Beitrag leisten, macht umgekehrt deutlich, wie tief und fortgeschritten die Spaltung in dieser Gesellschaft bereits ist.
keine Ausnahme, sondern nur ein weiterer Verlauf auf einer Zeitschiene, in der nicht käufliche, aber mietbare nützliche Idioten neben ihrer Gage auch ihren Einsatz erhöhen. Eines ist sicher: In einer Gesellschaft, die von einer Hysterie in die nächste fällt, ist der Bedarf an nützlicher Idiotie hoch. Und die Gagen für die nicht käuflichen, aber mietbaren Lieferanten aus Wissenschaft und Medien garantiert. Sie werden also auch weiterhin gut beschäftigt sein, die Lauterbachs, Leschs und Pfeiffers.

Die hysterische Republik, ISBN: 978-3981955965, 15. Juni 2021, Ehrenverlag,

Und weil unerwünscht, hier der Link zu

https://de.rt.com/aktuell/

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