5. April 2026

Ostern

“Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!”


mit diesen Worten begrüßen viele Christen am Ostersonntag die aufgehende Sonne und den Beginn des Osterfestes.

Mit dem Karfreitag hatte die Fasten- und Passionszeit geendet. Der Karsamstag ist ein Ruhetag zwischen 2 völlig unabhängigen Zeitabschnitten. Also bitte noch nicht am Karfreitag “Frohe Ostern” wünschen. (In anderen Gegenden und Religionen könnte ein solcher falsch plazierter Wunsch als Beleidigung aufgefasst werden und der Grüßer wegen ….. geköpft werden)

Am Karfreitag stirbt das Alte entgültig, Nach einer kurzen Ruhephase beginnt am heutigen Ostermorgen das Neue zu erwachen und zu wachsen.Und das sollte nicht nur im Blick auf die Natur gesehen werden, auch auf unsere menschliche Gemeinschaft.

Doch mit dem Beginn des heutigen Morgens kann es allen verkündet werden:

Frohe Ostern

“Der Geist des Friedenskönigs sei mit euch”

Für viele sind die zusammenhängenden Tage zwischen Karfreitag und dem Ostermontag traditionell die Tage, in welchen dem Frieden ein besonderes Engagement entgegen gebracht wird, In vielen Städten treffen sich Menschen zu den traditionellen Ostermärschen.
Treffen sich um ein Zeichen zu setzen für den Frieden in der Welt und um sich gemeinsam gegen die Kriegshetzer und die am Krieg verdienenden zu stellen. Auch viele HUMANwirtschaftler werden an diesen Tagen unterwegs sein.

Frieden ist allen Menschen ein Herzensbedürfniss. Doch noch längst nicht alle sehen in einem Engagement für selbigen etwas positives. Neulich schrieb mir jemand, die Publizierung von und Teilnahme an solchen “Veranstaltungen” würde Diktatoren und verbrecherisch gesinnte Regierungen einladen andere zu überfallen.

Eine solche Logik macht mich erstmal sprachlos. Nach allen bekannte Fakten, und nicht erst nach dem Sehen des hervoragenden Films “Führer und Verführer” (zuletzt in der ARD-Mediathek), produziert nach den Tagebüchern des Probagandachefs des dritten Reiches Josef Göbbels, erscheint sie mir irritierend und erschreckend. Entspricht sie doch genau der von jenem damals verbreiteten Probaganda. Einer Probaganda, aufgebaut auf Medienbeherrschung, Medienherrschaft, auf Lügen und Halbwahrheiten. (Lebt dieser Geist etwa immer noch fort? Und das rein zufällig genau bei jenen, die doch auf Grund der Gnade der späten Geburt so genau wissen, was damals geschah und daher mit jedem zweiten Satz “Nie wieder” fordern?)

Und was mir nach dem Film auch aufgefallen ist – Vieles in unserer modernen Welt heute, besonders mit Blick auf die Medien, entspricht ebenfalls genau dieser Probaganda. Der Rest erinnert an die Agitation der DDR-Regierungen.

Es ist sicher nicht die Verbreitung, das Engagement und die Teilnahme an Veranstaltungen für den Frieden welche Verbrecher zu Taten ermutig, sondern mit Sicherheit das Schweigen, das Ignorieren und das Verhöhnen der Friedensbewegten, von Pazifisten z.B. als Lumpenpazifisten. (so auch schon im 3. Reich!!! genannt.)

Im Umkehrschluss könnte man also die Behauptung aufstellen: Wer schweigt, verhöhnt, verhindert, Bemühungen für Frieden verneint, der mit den Fingern auf den anderen zeigt im Sinne von: “Der ist Schuld”, “der Ist Diktator”, “der ist Böse”, derjenige ist es, der Kriegshetze begeht und sich auf die Seite der wirklichen “Verbrecher” stellt. “Der Feind steht im eigenen Land” wusste schon Liebknecht. Und meinte damit damals schon die eigne Regierung und Kriegs-Profiteure.

Ostern beginnt das Neue, beginnt die neue Welt. Ostern ist mehr als der Anfang einer menschlichen Vision.
Daher hier ein kleiner medialer Ausblick mit einer musikalischen Vision:

Frohe Ostern!

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