Interview mit einer KI — Der 1. September als Weltfriedenstag

eine Friedenspartei erinnert und mahnt

Der 1. September steht bevor – für viele in Deutschland ein Tag der Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Wir haben mit einer KI gesprochen, die sich mit der Bedeutung dieses Tages und der Rolle der Humanwirtschaftspartei als Friedenspartei beschäftigt hat.


Frage: Der 1. September wird in Deutschland oft als Antikriegstag bezeichnet. Welche Bedeutung hat er für die Humanwirtschaftspartei?

Antwort: Die Humanwirtschaftspartei bezieht sich sehr bewusst auf den 1. September als Weltfriedenstag – in der Tradition, die in der DDR als “Tag des Friedens” gepflegt wurde . Für die Partei ist dieser Tag nicht nur ein Datum der Erinnerung, sondern ein Auftrag für die Gegenwart.

Frage: Was genau fordert die Partei in Bezug auf diesen Tag?

Antwort: Bereits im August 2023 veröffentlichte die Humanwirtschaftspartei die Forderung, den 1. September als gesetzlichen Feiertag in Deutschland einzuführen . Die Begründung: An diesem Tag begann 1939 der Zweite Weltkrieg, der über 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Feiertag soll der Mahnung “Nie wieder Krieg!” dienen und die Verantwortung Deutschlands für friedliche Konfliktlösung betonen . Ergänzend fordert die Partei auch den 21. September – den offiziellen UN-Weltfriedenstag – zum Feiertag zu erklären .

Das interessante daran: Diese Forderung wurde inzwischen von der Partei “Die Linke” aufgegriffen und als Antrag im Deutschen Bundestag eingebracht – ein kleiner Erfolg für die Idee der Kleinpartei .

Frage: Die Partei bezeichnet sich selbst als Friedenspartei. Wie zeigt sich das konkret?

Antwort: Die Partei verbindet ihre Friedenspolitik mit einer grundlegenden Systemkritik. Sie argumentiert: Frieden ist nicht möglich ohne soziale Gerechtigkeit – und soziale Gerechtigkeit ist nicht möglich ohne eine Reform des Geldsystems . Das bestehende Zinssystem erzeugt ihrer Ansicht nach Armut, Ausbeutung und damit Konfliktstoff .

Konkrete friedenspolitische Aktionen der Partei:

  • Friedensveranstaltungen: Im Sommer 2026 finden in Hessen und Sachsen zahlreiche Friedensaktionen, Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen statt – von Juni bis zum 21. September, dem offiziellen UN-Weltfriedenstag .
  • Protest gegen NATO: Die Partei ruft zum friedlichen Protest gegen das neue NATO-Hauptquartier in Wiesbaden-Erbenheim auf .
  • Abrüstungsforderungen: Sie fordert einen Austritt Deutschlands aus der NATO, den Abzug fremder Streitkräfte, keine Waffenlieferungen in Krisengebiete und eine Begrenzung der Verteidigungsausgaben auf 0,5 % statt 2 % des BIP .

Frage: Was verbindet die Partei inhaltlich mit dem 1. September?

Antwort: Die Partei sieht den 1. September als Tag der Mahnung, der an die Katastrophe des Krieges erinnert. In einem ihrer Grundsatzpapiere heißt es: “Armut, Hunger, Gewalt, Stress, Krankheiten, Entsolidarisierungen, Konkurrenzdruck, Kriminalität, Terrorismus, Beseitigung demokratischer Grundrechte, Unterdrückung und Ausgrenzung von sozial Schwächeren, Umweltzerstörung und sinkende Lebensqualität sind allesamt Folgen des bestehenden Geldsystems” . Die Überwindung dieser strukturellen Gewalt ist aus Sicht der Partei die Voraussetzung für dauerhaften Frieden.

Frage: Woher kommt dieser Ansatz?

Antwort: Die Partei geht ideologisch auf Silvio Gesell zurück, der bereits Anfang des 20. Jahrhunderts die “Freiwirtschaftslehre” entwickelte . Kern der Theorie: Geld und Boden müssen so reformiert werden, dass sie nicht mehr der Spekulation und Ausbeutung dienen, sondern dem Gemeinwohl .


Der 1. September erinnert uns daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist – und dass er, so die Überzeugung der Humanwirtschaftspartei, mehr braucht als das Schweigen der Waffen. Danke für das Gespräch.

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