Die unsichtbaren Schäden
Trumps Iran-Politik zerstört die globale Infrastruktur. Präsident Donald Trump tat schließlich das, was jeder vernünftige Beobachter bereits vorausgesehen hatte: Er rief wegen schwindender inländischer Düngemittelvorräte den nationalen Notstand aus. Am 29. Juni 2026 erließ das Weiße Haus die Proklamation 11038, die die zollfreie Einfuhr bestimmter marokkanischer Phosphatdünger für bis zu acht Monate genehmigt. Der Artikel darüber diesmal in Englisch:
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Diese Notstandserklärung ist ein verspätetes Eingeständnis, dass die politischen Entscheidungsträger der USA grundlegende Realitäten der Lieferkette bis jetzt ignoriert haben. Die Hungersnot ist bereits vorprogrammiert. Phosphat ist nicht der einzige Engpass. Der US- Hersteller Mosaic hat zu Recht darauf hingewiesen, dass das eigentliche Problem Schwefel ist – ein entscheidender Rohstoff für die Düngemittelproduktion, der über die Straße von Hormuz geliefert wird. Seit März 2026 wurden die Schwefellieferungen praktisch eingestellt. Indem diese Notstandserklärung sich ausschließlich auf marokkanisches Phosphat konzentriert und dabei Störungen bei der Versorgung mit Schwefel, Erdgas und im Schiffsverkehr außer Acht lässt, ist sie nur eine politische Geste, keine Lösung. Die Versorgungsengpässe werden sich nur noch verschlimmern. Die EU schweigt bis jetzt, obwohl wir vor den gleichen Problemen stehen.
Diese Hungersnot ist kein Zufall. Sie wird durch Krieg und politisches Versagen herbeigeführt. Die Blockade der Straße von Hormuz hat den Transport lebenswichtiger landwirtschaftlicher Betriebsmittel zum Erliegen gebracht, und Länder wie Bangladesch, Somalia, Indien und Ägypten werden am stärksten betroffen sein. In den Vereinigten Staaten und in der EU wird es zwar wohl nicht zu einer Massenhungersnot kommen, aber wir werden mit starken Preisanstiegen bei Lebensmitteln und Nahrungsmittelknappheit konfrontiert sein. Über die enormen Schäden durch den Krieg, dieser Bericht
Mangelhafter Kopierschutz bei digitalem Euro
Forscher der TU Dresden sagen voraus, dass der Kopierschutz des digitalen Euro gehackt werden wird. Nach ihrem Urteil wird die Offline-Variante entweder nicht wirklich anonym sein, oder der Kopierschutz werde früher oder später geknackt werden. Sie schreiben in einer Pressemitteilung:
“Ähnliche Kopierschutzmaßnahmen konnten in der Vergangenheit oft umgangen werden, zum Beispiel bei Blu-Rays oder Smartphones. Da der finanzielle Anreiz unbegrenzt ist, wird auch die Motivation zur Umgehung hoch sein….Durch die versprochene Anonymität wird es nicht möglich sein, die Angreifer zu identifizieren. Es sei denn, dieses Versprechen würde gebrochen und ein Rückverfolgungsverfahren zur Verhinderung von Missbrauch eingeführt werden.“
Europaweite Proteste gegen Rechenzentren
Wir haben Probleme mit Wasser und Energie, aber die Rechenzentren sollen trotzdem gebaut werden, die wahre Strom- und Wasserfresser sind. Jüngste Studien zeigen sogar, dass die Zentren in der Umgebung Temperaturanstiege von durchschnittlich rund 2 °C verursachen können – in Extremfällen bis zu 9 °C oder mehr, innerhalb eines Radius von mehreren Kilometern. In den Niederlanden wurde ein großes Meta-Projekt gestoppt, in Deutschland regt sich Widerstand gegen ein 700-MW-Vorhaben in Brandenburg, in Irland und Frankreich fordern Bürgerinitiativen Moratorien. In Oberösterreich kam es letzte Woche zu Protesten gegen ein Google-Zentrum.
Konflikte sind vorprogrammiert: Wasser für KI-Kühlung oder für die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung? Die Konzerne wollen permanent Profit erzielen, während sie sich Land aneignen, den Strompreis treiben und die lokalen Gemeinden belasten. Die Umweltbelastung wird dann aber dem Klimawandel angelastet werden. In der Bevölkerung formiert sich aber Widerstand.
Ergebnis der Umfrage Wahlverfahren versus Losverfahren
Die Umfrage Wahlverfahren versus Losverfahren für Bundestagsabgeordnete ist beendet. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Die Umfrage hat ergeben, dass für das Losverfahren (gezogene Kandidaten aus allen Wahlberechtigten eines Wahlkreises) weniger Widerstände vorhanden sind als für das Wahlverfahren (alles Direktkandidaten). Dies ist ein deutliches Zeichen, dass Menschen sich von Wahlen abwenden und neue Wege suchen. Das Ergebnis:
https://gemeinwohl-lobby.de/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage-Wahlverfahren-vs-Losverfahren.pdf
Zusätzlicher Hinweis: Wir haben für den GesellschaftsFAIRtrag zwei neue Vorschläge vorliegen, über die ab Mitte September abgestimmt werden kann. Es geht um das Kapitel III – IV (Parlament und Bürgerliche Gremien), die neben der Aktuellen Version als Gesamtpaket zur Abstimmung stehen. Bitte informieren Sie sich schon jetzt darüber, die Vorschläge sind unter https://gemeinwohl-lobby.de/neue-vorschlaege-zu-kapitel-iii-iv/ zu finden. Änderungswünsche (bitte nur konkret formulierte Änderungswünsche) zu diesen beiden Vorschlägen können bis zum 15. Sep. 2026 über die Kommentar-Funktion der o.g. Webseite eingegeben werden
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Mit herzlichen Grüßen
Team von Gemeinwohllobby und
Marianne Grimmenstein


