Weiterleitung eines Newsletters von Roland Moesl
Da wird in Mattsee ein Sommerfest abgesagt. Zu gefährlich bei 38°. Früher haben wir uns auf heiße Sommertage gefreut, heute versuchen sogenannte „Klimaschützer“ und Politiker uns Panik vor warmen Tagen einzudoktrienieren.
| Der Mensch wurde als Hetzjäger groß |
Andere konnten Sprints mit 100 km/h, der Gepard. Schlichen sich nur knapp über den Boden an, der Leopard. Warteten am Wasserloch auf Beute, das Krokodil. Was hatte der Mensch da zu bieten? Er konnte werfen, vom Stein bis zum Speer und er hatte ein überlegenes Kühlsystem: 2 m² Hautoberfläche ohne Fell, mit einer hochwirksamen Verdunstungskühlung.

Bei allen anderen Angriffen von Raubtieren entschied sich das Schicksal der Beute in Sekunden: Raubtierfutter oder entkommen. Nicht so beim Menschen. Eine Hetzjagd konnte bis zu 6 Stunden dauern. In diesen 6 Stunden konnte ein Jäger bis zu 10 Liter Körperflüssigkeit für seine Verdunstungskühlung verlieren. Afrika, über 40° im Schatten, die Sonne brennt fast senkrecht runter. Das Beutetier wurde durch Überhitzung fluchtunfähig.
Diese Gazelle, die locker doppelt so schnell wie ein Mensch laufen konnte, ist nicht mehr fähig, auch nur Fußgängergeschwindigkeit zu erreichen. Spitzengeschwindigkeit super, damit konnte man den meisten Angriffen von Geparden, Leoparden und Löwen entkommen, man musste den Angreifer nur rechtzeitig bemerken.
Aber beim Dauertest Kühlsystem verloren.
Hier eine Diskussion mit Grok über die technischen Daten einer Hetzjagd.
| Klimaanlage: der Aufstieg Singapurs, Abstieg der EU |
Natürlich war nach so einer Hetzjagd der Jäger nicht in der besten Verfassung. Es genügte für den Jagderfolg in einer besseren Verfassung, als die Beute zu sein. Menschen werden bei hohen Temperaturen unproduktiv.
Wie kann man die Produktivität von Menschen bei hohen Temperaturen steigern? Die Klimaanlage ist die Erfolgsgeschichte, wie aus einer armen Kolonie eines der reichsten Länder der Welt wurde: Singapur. Lee Kuan Yew (LKY), der Gründer und erste Premierminister von Singapur, machte mit der Klimaanlage Singapur zu der Erfolgsgeschichte, die wir kennen.
Hier eine Diskussion mit Grok zum Aufstieg Singapurs
Natürlich kann man die Klimaanlage verbessern: gute Wärmedämmung, Wand- und Deckenkühlung, Strom aus erneuerbarer Energie. So geht Fortschritt.
Ganz anders in der EU: Hier ein X-Posting vom EU-Abgeordneten Martin Sonneborn vom 27. Juni:
Klimatokratie!
In ihrem 13stöckigen Hauptgebäude in Brüssel – zufällig auch Wohnsitz vonderLeyens (Appartement im 13. Stock) – hat die Kommission gestern die Klimaanlage abgeschaltet. Aber nur für die unteren 7 Stockwerke, in denen rund 2.000 subalterne Mitarbeiter schwitz.. Pardon: sitzen.
„Es ist wie im Feudalismus“, sagte ein Beamter, der auf einer der unteren Ebenen arbeitet und dem Anonymität gewährt wurde, um frei sprechen zu können, und bezog sich dabei auf die Tatsache, dass die Kommissare in den oberen Stockwerken ihre Klimaanlagen weiter laufen lassen durften. Ein zweiter Beamter stimmte zu und sagte, dass dies eine ‘Schande’ sei. (Politico)
Da sage noch jemand, in der Demokratie gäbe es kein OBEN und UNTEN… Smiley!
Hier Ende des Zitats. Diese Vorgehensweise verdeutlicht die ganze Arroganz der „Sparen Einschränken Verzichten“ Ideologie: der Pöbel soll sparen, damit mehr für die Elite übrig bleibt. Das ist die Mentalität der Klimakleber, die einen Gerichtstermin wegen eines Urlaubsflugs zu einem exotischen Strand versäumen. Den Pöbel mit Blockaden belehren, aber als selbsternannte Elite sein Urlaubsziel mit einem Fernflug erreichen.
Wenn Ressourcen begrenzt sind, so wie im Schundroman „Die Grenzen des Wachstums“ dargestellt, dann hilft nur Umverteilung von unten nach oben, um den Lebensstandard der Elite zu sichern. Abschalten der Klimaanlagen in den unteren 7 Stockwerken verkörpert genau diese Einstellung.
Silizium gibt es wie Sand in der Wüste, Natrium gibt es wie Salz im Meer. Kann Kupfer ein Problem sein? Nein, man kann es mit Aluminium gut ersetzen. Bis hierher wurden unzählige Probleme überwunden. Denken wir zurück an die Siliziumkrise 2007. Es gab zu wenig Silizium für die Photovoltaikindustrie. Damals war die Weltproduktion 4 GW, heute sind es 700 GW.

