Gemeinwohl-News vom 12. September 2026

Eine Weiterleitung der Gemeinwohllobby

Einladung zum spannenden Diskussionsforum

Nach der Sommerpause haben wir wieder einen Gast, Regula Müller Dr.sc.nat. ETH Zürich, im Diskussionsforum. Sie wird uns am kommenden Donnerstag (17.September 2026) um 19 Uhr zum Thema „Leben in gepulster Mikrowellen-Strahlung“ berichten.
Zu unserem Gast haben wir einen kurzen Trailer erstellt

Wir laden alle dazu herzlich ein. Der Link zum Forum: 

https://us06web.zoom.us/j/85397393814?pwd=R0idtU3MWGMmdasdeMG78DMYbkSlMN.1

Eine kleine Vorbereitung für Donnerstag: Die Geschichte der Funkstrahlungs-Grenzwerte ist eine Geschichte des Weglassens. Wer heute behauptet, die geltenden Grenzwerte der internationalen Regulierungsbehörde ICNIRP würden die Bevölkerung „schützen“, der verschweigt, was diese Grenzwerte tatsächlich messen: nichts weiter als kurzfristige Erwärmung von Gewebe. Dass ein Handy das Ohr nicht wie ein Mikrowellenherd aufheizt, wurde zum Freibrief für eine Technologie erklärt, deren Langzeitfolgen nie ernsthaft untersucht worden sind – und deren Tumorsignale nun in den Krebsregistern auftauchen.

Unsere Video-Serie zum GesellschaftsFAIRtrag: Grundrechte und Pflichten

Mit einem neuen Kurz-Video bringen wir das Kapitel I des GesellschaftsFAIRtrags “Grundrechte und Pflichten, Teil 1” in Erinnerung. Auch dieses Thema ist in unserem GesellschaftsFAIRtrag umfänglich behandelt. Der Fülle wegen haben wir dieses Thema in zwei Videos eingeteilt
Dieses Video hier gibt einen illustrierten und vertonten Überblick über das Kapitel 1 (Teil1)


Abstimmung zu Änderungen des GesellschaftsFAIRtrags


Wir möchten daran erinnern, dass wir zur Abstimmung für die Änderungen des GesellschaftsFAIRtrages aufgerufen haben. Es ist Halbzeit und desillusionierend stellen wir fest, dass das Interesse zum aktiven Mitarbeiten sehr nachgelassen hat. Die Änderungen betreffen das Kapitel III/IV (Parlament und Bürgerliche Gremien) unseres GesellschaftsFAIRtrages, wo u.a. über eine neue “Wahl”-Methode, das Losverfahren, abgestimmt wird. Dieses Verfahren mag einige abschrecken, aber es bietet die Chance das desolate Wahlsystem zu reformieren. Daher der dringende Appell zum Mitmachen bei der Abstimmung, unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Abstimmung.
Alles Wesentliche – die Texte der Vorschläge und das Abstimmungstool finden Sie auf unserer Webseite unter:

Was könnte passieren, wenn das Bankensystem zusammenbrechen würde

Da ein Großteil der westlichen Welt am Rande einer wahrscheinlichen Finanzkrise steht, sagen viele Analysten voraus, dass diese, wenn sie eintritt, weitaus schlimmer ausfallen wird als die globale Finanzkrise von 2008 – eine beängstigende Aussicht. Was wäre, wenn das gesamte System ins Stocken gerät und dem Finanzsystem der Boden unter den Füßen wegbricht?

Sicherlich wäre dies ein Schock, der einen unangenehmen Übergang erfordern würde, aber es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass das Finanzsystem nicht die Wirtschaft ist und die Wirtschaft nicht das Finanzsystem. Solange die Erde Ernten hervorbringt, Kühe Milch geben, Hühner Eier legen und es Fische im Meer gibt, haben die Menschen schon immer gewusst, sich relativ schnell an neue Situationen anzupassen und Alternativen zu herkömmlichen Geldsystemen zu entwickeln. Der menschliche Erfindungsgeist hat doch keine Grenzen. Das gibt Hoffnung.

Die „netten“ Pläne des Innenministers

Innenminister Alexander Dobrindt von der CSU hat einen Frontalangriff auf die Bürgerrechte der Deutschen lanciert. Verpackt in einen monströsen, 700 Seiten starken Gesetzesentwurf, versteckt er die Demontage einer zentralen Säule unserer Demokratie, wie der «Merkur» berichtete. Aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz und dem Bundes-Nachrichtendienst sollen über Nacht «echte Geheimdienste» mit brutalen operativen Eingriffsrechten werden, so «Zeit online». Damit wankt das Fundament des Rechtsstaats.

Die größte Sprengkraft liegt in der gefährlichen Dehnbarkeit dieses Entwurfs. Sobald ein Geheimdienst die Macht erhält, aktiv zu sabotieren, wird die Definition von «Bedrohung» zur reinen Willkür. In einer ohnehin tief polarisierten politischen Landschaft öffnet das Tor und Tür für den ideologischen Missbrauch durch die jeweils amtierende Regierung. Wer bestimmt denn künftig, was eine unzulässige «Delegitimierung des Staates» ist?

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Mit herzlichen Grüßen
Team von Gemeinwohllobby und
Marianne Grimmenstein

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