24. Februar 2024

Deutsche Initiative zu neuen multilateralen Beratungen!

Weiterleitung# von Münchener Sicherheitskonferenz verändern: Denkmail Nr. 38

Liebe Friedensbewegte,

in meiner Wahrnehmung der 59. Münchener Sicherheitskonferenz war bzgl. des Ukraine-Krieges das militärische Denken allgegenwärtig, besonders die Frage von Waffenlieferungen.

Was in eklatanter Weise seitens der Nato-Mitglieder gefehlt hat, waren Optionen über die militärischen Aktionen hinaus zur Überwindung des Krieges.

Das angestrebte Bemühen, das Denken afrikanischer Staaten miteinzubeziehen, war lobenswert, aber ohne öffentlich greifbare Erkenntnisse.

Die kleinen Strohhalme für Friedensinitiativen aus Brasilien und China wurden nicht ergriffen und offensiv abgeklärt.

Stärkste multilaterale diplomatische Bemühungen auf höchsten internationalen Regierungsebenen sind unumgänglich.
Aus der deutschen geschichtlichen Verantwortung wie auch aus der Verantwortung als Waffenlieferant heraus halte ich hierzu eine deutsche Initiative zu neuen multilateralen Beratungen mit unverzüglich zu bildenden Kontaktgruppen auf höchster diplomatischer Ebene mit entsprechenden Beauftragten für höchst angemessen und notwendig, um Vorschläge für Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen vorzulegen.

Dazu gibt es übrigens eine unterstützungswerte Online-Aktion, die dies auch fordert:

https://www.change.org/p/appell-für-den-frieden-das-töten-in-der-ukraine-muss-beendet-werden

Idealerweise wird dabei entsprechend den Regeln gelingender Kommunikation nach Hintergründen, Bedenken, Optionen gefragt und mit Detaillösungen begonnen, wie es bei Gefangenenaustauschen und Getreideabkommen schon möglich war.

Gut wäre, mit kleinen, überprüfbaren Verhandlungspaketen Verhandlungssicherheit zu schaffen.

Entsprechend ihrer Zielsetzung könnte die Münchner Sicherheitskonferenz hierzu Promotion und Logistik bieten, der Bestfall wäre, wenn sich Botschafter Dr. Heusgen mit seinem politischen Gewicht für eine solche diplomatische Initiative einsetzt.

Was meinen Sie?

Herzliche Grüße,

Markus Brunnhuber

Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.
www.mskveraendern.de

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