13. Juni 2024

Universum 25 – das Mäusegesellschaftsexperiment

Heute mal ein Beitrag, gefunden auf LinkedIn. Ähnlichkeiten mit der “modernen” menschlichen Gesellschaft kann nur rein zufällig sein.
Man könnte auch fragen, wohin führt ein Leben im “Goldenen Käfig”? Ein Leben ohne Druck von aussen.

Das “Universum 25”-Experiment ist eines der erschreckendsten Experimente in der Geschichte der Wissenschaft, bei dem Wissenschaftler anhand des Verhaltens einer Mäusekolonie versuchen, menschliche Gesellschaften zu erklären.

Die Idee zu “Universe 25” stammt von dem amerikanischen Wissenschaftler John Calhoun, der eine “ideale Welt” schuf, in der Hunderte von Mäusen leben und sich fortpflanzen sollten. Genauer gesagt, baute Calhoun das so genannte “Mäuseparadies”, einen speziell entworfenen Raum, in dem die Nagetiere reichlich Nahrung und Wasser sowie einen großen Lebensraum vorfanden.

Zu Beginn setzte er vier Mäusepaare ein, die sich in kurzer Zeit zu vermehren begannen, so dass ihre Population rasch anstieg. Nach 315 Tagen begann ihre Vermehrung jedoch deutlich abzunehmen. Als die Zahl der Nagetiere 600 erreichte, bildete sich eine Hierarchie zwischen ihnen heraus, und dann erschienen die so genannten “Elenden”. Die größeren Nagetiere begannen, die Gruppe anzugreifen, was dazu führte, dass viele Männchen psychisch zusammenbrachen”.

Infolgedessen konnten sich die Weibchen nicht schützen und wurden ihrerseits aggressiv gegenüber ihren Jungen. Im Laufe der Zeit zeigten die Weibchen immer mehr aggressives Verhalten, Isolationselemente und mangelnde Fortpflanzungsbereitschaft. Die Geburtenrate sank und gleichzeitig stieg die Sterblichkeit bei den jüngeren Nagetieren. Dann tauchte eine neue Klasse von männlichen Nagetieren auf, die so genannten “schönen Mäuse”. Sie weigerten sich, sich mit den Weibchen zu paaren oder um ihren Platz zu “kämpfen”. Alles, was sie interessierte, waren Nahrung und Schlaf. Irgendwann bildeten die “schönen Männchen” und die “isolierten Weibchen” die Mehrheit der Population.

Nach Calhoun bestand die Sterbephase aus zwei Phasen: dem “ersten Tod” und dem “zweiten Tod”. Die erste Phase war gekennzeichnet durch den Verlust des Lebenssinns, der über die bloße Existenz hinausging – kein Wunsch, sich zu paaren, Junge aufzuziehen oder eine Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen. Im Laufe der Zeit erreichte die Jungtiersterblichkeit 100 % und die Fortpflanzung Null.

Unter den gefährdeten Mäusen wurde Homosexualität beobachtet und gleichzeitig nahm der Kannibalismus zu, obwohl es reichlich Nahrung gab. Zwei Jahre nach Beginn des Experiments wurde das letzte Baby der Kolonie geboren. Bis 1973 hatte er die letzte Maus im Universum 25 getötet.

John Calhoun wiederholte das gleiche Experiment noch 25 Mal, und jedes Mal war das Ergebnis dasselbe.
Calhouns wissenschaftliche Arbeit wurde als Modell für die Deutung des sozialen Zusammenbruchs herangezogen, und seine Forschungen bilden einen Schwerpunkt für das Studium der Stadtsoziologie.

Wir erleben derzeit direkte Parallelen in der heutigen Gesellschaft: schwache, verweiblichte Männer mit wenig bis gar keinen Fähigkeiten und ohne Schutzinstinkt und übermäßig erregte und aggressive Frauen ohne Mutterinstinkt.

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