Weiterleitung eines Newsletters von Roland Moesl
Letzten Samstag um 13:30 ein Blick auf die gerade veröffentlichten Preise für Sonntag, den 26. April 2026. NEIN! Auto aufladen sofort stoppen, aber es ist schon zu spät, ich lade nur vor langen Fahrten auf 100%, sonst nur auf 83%. Was für eine Geldvergeudung. Da habe ich gerade um MINUS 20 Cent/kWh geladen, aber morgen am Sonntag geht es bis MINUS 48 Cent runter.
Speziell um zum Stromverbrauch zwischen 10:00 und 16:00 zu motivieren, sind April bis September die Netzgebühren in dieser Zeit in Österreich geringer. Die Handlinggebühr von Spottyenergie muss auch noch bezahlt werden. Trotz allen, unter MINUS 15 Cent/kWh Strompreis kann man seine Stromrechnung durch Verbrauch verringern.
| Die Lage um 11:45 |

Wieso sind da 5,08 GW aus Biomasse? Wieso wird Strom aus Biomasse extrem hoch gefördert, trotz 230 g C02eq/kWh? Wieso laufen 3,02 GW Kohlekraftwerke? Wieso laufen 2,38 GW Gaskraftwerke?
Wieso wird 1,18 GW aus Österreich, 1,78 GW aus der Schweiz, 1,5 GW aus Tschechien und 0,9 GW aus Frankreich importiert?
Das alles bei einem 1⁄4 Stunden Spotmarktpreis von -21,34 Cent/kWh in Österreich.
Es ist eine groteske Missbildung eines Marktes. Wenn ein Computerspiel entworfen wird, dann wird ausführlich getestet, wie man den Algorithmus des Spiels austricksen kann. Dies soll groteske Situationen vermeiden. Hier hat man diese Tests offensichtlich unterlassen. Eine Standardvorgehensweise, die jeder kleinste Softwarehersteller mit 5 Mitarbeitern beherrscht, hat man beim europäischen Strommarktdesign unterlassen.
Eine unübersehbare Beamtenarmee, die uns die an der Flasche befestigten Verschlüsse verordnet hat, war nicht in der Lage, ein vernünftiges Strommarktdesign zu entwerfen.
| Wer speist heute in Deutschland ein? |
Rechtsgrundlage: § 51 EEG und Ausnahmen (wissenschaftlich-systematische Analyse)
Das EEG sieht seit den Novellen 2023/2025 (u. a. Solarspitzengesetz) vor, dass der anzulegende Wert (also die Basis für Marktprämie oder feste Vergütung) bei negativen Spotpreisen auf null gesetzt wird – bei Neuanlagen ab der ersten negativen Viertelstunde bzw. nach kurzen Karenzzeiten (je nach Inbetriebnahmedatum und Anlagengröße). Ziel ist eine stärkere Marktorientierung: Anlagen sollen bei Überschuss abregeln, um Netzstabilität und EEG-Kosten zu entlasten. Die nicht vergüteten Zeiten verlängern jedoch oft den Förderzeitraum (Kompensation).
Ausnahmen und Bestandsschutz führen jedoch dazu, dass nicht alle Anlagen betroffen sind:
Kleine Photovoltaik-Dachanlagen (< 100 kW, oft < 2 kW): Solange kein intelligentes Messsystem (iMSys/Smart Meter) installiert und voll integriert ist, gilt die feste Einspeisevergütung (durch den Netzbetreiber gezahlt) unabhängig vom Spotpreis. Viele Bestandsanlagen und kleinere Neuanlagen fallen hierunter (Bestandsschutz + verzögerte iMSys-Pflicht). Sie erhalten die volle EEG-Vergütung (aktuell ca. 7–10 ct/kWh je nach Inbetriebnahme) und haben keinen Anreiz abzuschalten. Ältere Bestandsanlagen in der Festvergütung (nicht oder nur teilweise in der Direktvermarktung/Marktprämie): Diese laufen weiter, da der Netzbetreiber die feste Vergütung unabhängig vom Markt zahlt. Der TSO trägt das Marktrisiko (verkauft ggf. teuer zu negativen Preisen).
Biogasanlagen (oft KWK): Technisch schwer flexibel regelbar (Prozesswärme, Gärprozess). Sie laufen häufig durch, auch bei negativen Preisen. Es gelten teilweise Sonderregeln (z. B. Entfall erst bei sehr niedrigen Preisen ≤ 2 ct/kWh). Die Vergütung bleibt erhalten, da sie als „systemdienlich“ gelten. Wasserkraft (laufwasserbasiert): Ähnlich wie Biomasse oft nicht oder nur begrenzt abregelbar; ältere Anlagen mit fester Vergütung speisen weiter ein.
Große moderne Wind- und Freiflächen-PV-Anlagen (> 100 kW, Direktvermarktung) verlieren dagegen in der Regel die Marktprämie bei negativen Preisen (nach Karenzzeit) und regeln oft ab – oder speisen nur noch ein, wenn die negativen Kosten durch die Prämie überkompensiert werden (was bei „massiv“ negativen Preisen selten der Fall ist).
| Flatterstrom zu 24-Strom veredeln |
Man benötigt Akkus, um Flatterstrom zu 24-Strom zu veredeln. Die deutsche Energiewende hätte Akkus spätestens bei 70 GW Photovoltaikausbau benötigt. Derzeit verursachen 120 GWp Photovoltaik Chaos am Spotmarkt, anstatt einen positiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. An einem sonnigen Sommertag können diese 120 GWp Photovoltaik 600 GWh erzeugen, bei einem sehr sonnigen Sommertag 720 GWh.
Das sind 25 bis 30 GW gleichmäßig über den Tag verteilt. Dafür würde man 360 GWh an Akkus benötigen. Am besten direkt beim Stromerzeuger platziert, noch bevor der Strom in das Netz eingespeist wird. Selbst bei 100 €/kWh nur 36 Milliarden €. Ein echtes Schnäppchen gegenüber dem derzeitigen Wahnsinnssystem:
- weniger Netzausbaukosten, der Netzanschluss für Photovoltaik wird auf 30% der Peak-Leistung beschränkt
- keine negativen Strompreise, die vom Steuerzahler über die EEG-Umlage finanziert werden
- viel weniger Redispatchkosten
- keine Standby-Kraftwerke für Prognosefehler bei Sonne und Wind
- kein ineffizienter Betrieb kalorischer Kraftwerke durch schnellen Lastwechsel
- ein einziger Stromausfall wie in Spanien 2025 würde der deutschen Wirtschaft 6 bis 13 Milliarden € kosten
| Erneuerbare Energie Österreich |
Bis MINUS 48 Cent/kWh runter ist ein Katastrophentag. Eine zur Schaustellung eines schweren Systemversagens. Trotzdem postet Erneuerbare Energie Österreich heute auf Linkedin „26. April Tag der erneuerbaren Energie“.
| 5 Millionen HUF Stammkapital ist das Minimum |
15.152 € am Konto für das Stammkapital. Ideal wäre eine Gründung mit über 24.000 € Stammkapital. Die Gründung soll im April 2026 erfolgen. Die Suche nach Investoren für den Prototyp wird erst nach der erfolgreichen Gründung der Zrt. (nicht börsennotierte Aktiengesellschaft in Ungarn) fortgesetzt. Um 400.000 € zu finden, bedarf es anderer Methoden als für 24.000 €.
Der Prototyp wird sehr wahrscheinlich am Grundstück von Herren Kamml, das sich unmittelbar südlich vom ADEG in Unken befindet, realisiert werden. Für die geplante Einladung von Industriellen und Politikern aus aller Welt ist die Nähe zu Salzburg ein Standortvorteil.
Zur schnellen Realisierung des Stammkapitals zählt jeder kleine Beitrag. Im Moment vielfache von 120 €, einem Aktienpaket zu 30 Aktien für den Käufer. 40 × 600 € sind auch 24.000 €. Hier zur Kursentwicklung.
Dieses weitreichende Lösungskonzept darf nicht an der totalen Ignoranz von Investoren im deutschen Sprachraum scheitern. Vielleicht hätte ich im deutschen Sprachraum einen Investor gefunden für „Das autarke Überlebenshaus für Reiche, nur eine Million pro Stück“. Das hätte so richtig schön zur hiesigen Abzocker-Mentalität gepasst. Aber das bin nicht ich.

