24. Februar 2024

Bauernkrieg

Für den 8. Januar haben die Landwirte zu Protesten und Blokaden in ganz Deutschland gegen die Politik der Regierung aufgerufen. Viele andere Berufsgruppen haben sich angecshlossen. Manche fordern einen Generalstreik.
Gegen eine Regierung, welche sich bis auf die FDP als eine sogenannte linke Regierung sieht. Die SPD als die Partei des Kommunismuserfinders Marx und die “Grünen” als in Wahrheit trotzkistisch-kommunistische Vertreter. Also Parteien, welche ursprünglich für die Werktätigen, die sogenannte Arbeiterklasse eintreten wollten. (deshalb schweigen wohl auch die Gewerkschaften). Parteien, welche heute für Gendergaga, Pharmagewinne und Völkermord durch Waffenlieferungen stehen. Also ganz weit RECHTS. Und jetzt laufen Werktätige gegen diese Regierung Sturm. Errinnert irgendwie an 1953, als in der DDR die Arbeiter gegen ihre sozialistische Einheitsparteiregierung antraten.

1953 wurde die Proteste massiv niedergeschlagen und die Rädelsführer als vom Klassenfeind rekrutiert verurteilt. Auch heute sind die Urteile schon geschrieben – alles Rechte! Ein Schelm, welcher Ähnlichkeiten erkennt. Stellt sich die Frage – sind die “Linken” überhaupt Linke? Oder sind sie es, welche …. Nun, lassen wir das, das zu verstehen würde wohl zu viele überfordern.

Wenden wir uns lieber den Bürgern zu, welche die graue Masse ausmachen. Diesen ist alles egal. Jeder, welcher gegen bestehende Verhältnisse agiert ist ihnen nicht gehäuer. Sie sehen ihr eigenes Elend und weigern sich ohne hin, es ändern zu wollen. Vielmehr suchen sie Gründe, ihre Passivität zu erklären: Alle die da dauernd protestieren, streiken und was auch immer, die haben es doch gar nicht nötig. Die kriegen doch nur nicht genug. Die verdienen doch schon viel mehr als man selber. Die haben gar keinen Grund zum Protest. (Die Erkenntniss der eigenen Feigheit schmerzt.)

Dieses dürfen sich jetzt auch die Bauern anhören. Otto Besserwisser weiß es besser. Angeblich haben die Bauern soviel verdient wie noch nie. Die Bauern sind es, welche die Böden und das Grundwasser vergiften mit Gülle. Die Bauern lassen die Motoren der Traktoren laufen – stundenlang. Der Diesel ist eben zu billig. Das sagen doch schließlich sogar die Faktenchecker vom Wahrheitsministerium. Und die müssen es doch wissen. Schließlich werden die doch dafür bezahlt. (von wem eigentlich?)
Wie kann man also gerade jetzt die Prostestierenden nur unterstützen wollen. Das geht doch gar nicht.

Soll man doch die Bauern endlich wie alle mal so richtig belasten – sind doch selber Schuld. Aber wehe, wenn hinterher meine Brötchen und mein Schnitzel teurer werden. Nur weil manche eben nicht genug bekommen. Billig will ich.

Und so schließt sich der Kreis.

Nein, er schließt sich nicht. Denn ein Teufelskreis ist kein Kreis, sondern eine Spirale mit endlos Wachstum.

Und damit wären wir auch bei den Lösungsansätzen. Als HUMANwirte wissen wir um die Ursache dieses exponentiellem Wachstums. Während es ganz harmlos anfängt kommt am Ende der Hammer. So wie eine Krebszelle anfänglich gar nicht wahrgenommen wird steht am Ende der Tod. Es sei denn, man stoppt dieses Wachstum. Aber dieses stoppen ist mit neuen Gefahren verbunden. Besser daher, expontielles Wachstum von Anfang an zu verhindern.

Wenn sich die HUMANwirtschaft auch an die Seite der Bauern stellt und für deren Unterstützung auspricht und auch einen Generalstreik durchaus befürwortet – so heißt das doch nicht, das wir in der derzeitigen Situation allein eine Politik für die Bauern machen. Die Politik der HUMANwirtschaft ist vielmehr eine Politik für über 90% der Menschen. Und zwar für alle, welche Verlierer des expotiellen Wachstum sind. Und das seid ihr alle (ausser du bist Millionär)

Das Privateigentum an unvermehrbaren Gütern, wie es auch Grund und Boden sind, muss beendet werden. Alle diese Güter müssen der Gemeinschaft gehören und diese muss vom Nutzer entschädigt werden. Dazu kommt eine konstrucktiv umlaufgesicherte Währung, welche Zins und Zinseszins – und damit Wachstumszwang überflüssig macht.

Je näher wir dem orwellschen Staatssystem der EU kommen, um so schwieriger wird der Weg werden. Deshalb am 8. raus auf die Strassen zur Unterstützung der Bauern. Sonst geht es uns eines Tages in abgewandelter Form wie einem gewissen Pfarrer Niemöller:

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Gewerkschaftler holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschaftler.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

– Martin Niemöller

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2 Gedanken zu “Bauernkrieg

  1. Lieber Harald Heidenreich,
    ich finde Ihren Kommentar nur in einzelnen Punkten gelungen, im großen und ganzen aber weitgehend daneben. Sicher, wir haben es mit einer “Inkompetenz- Bundesregierung” zu tun, die eigentlich mal ein Gegenpart zu den Parteien des organisierten Verbrechertums (CDU, CSU, AFD und auch FDP) sein wollten. Inkompetenz, weil die zentrale Frage- Umbau zur Klimaneutralität – nicht mit sinnvollen Ausgleichsmaßnahmen, z.B. dauerhafte MWST-Absenkung bzw.- abschaffung. verbunden wurde und so ein unermesslicher Schaden entstanden ist, der rechte und andere “Gendergaga-Kritiker” erst fördert. Wenn die Freiwirtschaft nicht gemeinsame Sache mit eher linkeren Akteuren macht, hat sie keine Chance. Dazu gehört die Entprivatierung des Bodens ebenso wie der KRITIS (kritische Infrastrukturen) oder ein bedingungsloses Grundeinkommen in der stark negativzinslichen Komplementärwährung. Statt mit marxist. und trotzkistischen Schlagwörtern umher zu schmeissen, sollten lieber regionale Währungsprojekte voran getrieben werden und neue Partner in den Kleinstparteien , z.B. bei DIEM24, Klimaliste, ÖDP, DiB, Die Partei gesucht werden. Da finden sich dann auch gemeinsame Politiklösungen. Das ist immer noch besser, als AfD-Politikerinnen, die den menschgemachten Klimawandel leugnen, eine Plattform zu bieten.

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    1. Hallo Herr Rost,
      vielen Dank für ihren Kommentar.
      Als optimistisch-satierischer Kreuz- und Querdenker (gefährliches Wort) hoffe ich ja immer selber, das ich daneben liege. Nur Leider stellt sich die Situation mir halt so dar.
      Die aktuelle Regierung samt der gegenwärtigen klassischen Oposition ist in der Tat der beste Wahlkampfhelfer der Afd. Und das auch noch kostenlos für diese. Ob die Regierung aber wirklich so inkopetent ist wie sie erscheint? Oder hat sie vielleicht gerade die richtige Kompetenz wie vom WEF, Blackrock und Co und den Leuten dahinter gewünscht?
      Sie sprechen eine erwünschte zusammenarbeit mit anderen linken Gruppen an. Sehr gern. Die Human-/Freiwirtschaft ist selbst die politisch am weitesten links stehende Bewegung, bei vielen Gruppen welche sich selbst als links bezeichnen muss dies ernsthaft hinterfragt werden. Bei Gruppen, welche sich als rechts bezeichnen ist das da einfacher. Und die sind auch aussen vor.
      Eine Zusammenarbeit mit Kleinparteien ist aktuell im Rahmen des Parteienkongresses Realität. (das letzte Treffen fand im September auf Bundesebene in Leipzig statt, auf Länderebene läuft aber da wenig, wobei es gerade dort, und wenn möglich auf kommunaler Ebene noch wichtiger wäre.)
      Grundeinkommen, Komplementärwährungen etc sind gern gesehene Themen. Nur wie viel kann eine zerstrittene und überall mit Schwund konfrontierte Freiwirtschaft noch bewegen?
      Ansonsten bieten wir keinen Personen hier eine Plattform, aber um so mehr Fakten und Informationen. Entschuldigung, wenn diese ab und zu von den falschen Personen gebracht werden. Wenn wir aber Informationen nicht von der “überbringenden Person” trennen, dann über- oder entwerten wir selbige. (je nach Überbringer) Und nehmen uns selbst die Möglichkeit, freie Entscheidungen zu treffen.
      Und was den sogenannten “menschgemachten” Klimawandel betrifft sollten wir darauf achten, die menschgemachte Umweltverschmutzung und Umweltzerstörung nicht mit den natürlichen Prozessen wie Klimawandel in einen Topf zu werfen, sondern auf unabhängige Wissenschaft (wo es die noch gibt) und gesunden Menschenverstand setzen. So wie das derzeit gehandhabt wird, ist es nichts weiter als ein geniales Geschäftsmodell. Geboren aus der Notwendigkeit. Wenn man davon ausgeht, das ein Währungszyklus 60 bis 80 Jahre beträgt, so ist der Zusammenbruch überfällig. Dem globalen Kapital steht aber derzeit die “klassische”, sachwertzerstörende Option großer Krieg nicht zur Verfügung. (Sie können das Risiko ihres Überlebens einer ABC-Kriegsführung noch nicht ausreichend abschätzen – sollten sich für die Herren Wege finden dort heil raus zu kommen werden sie nicht zögern) Also weicht es auf “Alternativen (nicht nur für Deutschland)” aus.
      Auch wenn ich selbst mit der Person nicht übereinkomme, eine interessante Lektüre zu diesem Thema ist bei dem Freiwirtschaftler Stefan Wehmeyer in seiner Broschüre “Jesus Christus – der Oekonom” zu finden. (alles andere als fromm, manche würde eher Blasphemie schreien)

      mfg Harald

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