Abstimmung zu Änderungen des GesellschaftsFAIRtrags
Seit letzter Woche läuft unsere Abstimmung der Änderungen zu den Kap. III/IV (Parlament und Bürgerliche Gremien) unseres GesellschaftsFAIRtrages, leider sehr schleppend an. Daher der Appell zum Mitmachen bei der Abstimmung. Es sind doch noch mal gravierende Lösungsvorschläge, über die abgestimmt werden soll. Bitte machen Sie mit, unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Abstimmung.
Alles Wesentliche – die Texte der Vorschläge und das Abstimmungstool finden Sie auf unserer Webseite unter:
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Die Abstimmung endet am 21. September 2026, die Kommentarfunktion zu dem Kapitel wird für weitere Vorschläge in dieser Zeit geschlossen sein. Wir bitten um rege Teilnahme.
Video-Serie zum GesellschaftsFAIRtrag
Wir starten heute mit einer kleinen Serie von Kurz-Videos zu unseren Zielen, dem GesellschaftsFAIRtrag. Als reines Text-Werk ist er vielen nicht mehr so bekannt und ein Refresh in dieser Form soll ihn wieder in Erinnerung rufen. Der GesellschaftsFAIRtrag – so sehen wir das – ist die Zukunft für uns, endlich zu einer gemeinwohlorientierten Gesellschaft zu werden und damit beizutragen. Es würde uns freuen, wenn Sie diese Videos auch an Bekannte oder in ihren sozialen Kanälen weiterleiten.
Zu Beginn zwei Einleitungsvideos, der Grund für den GesellschaftsFAIRtrag
und die Vision dahinter
Schwarze Liste von YouTube-Kanälen
Die Kampagnenorganisation Campact hat eine schwarze Liste von 62 politisch missliebigen YouTube-Kanälen erstellt und ausgeforscht, wessen Werbung dort zu sehen war. Nun macht sie Druck auf die betreffenden Unternehmen, sich an einem Werbeboykott gegen die gelisteten Kanäle zu beteiligen.
Campact nennt 20 Unternehmen, die innerhalb der ersten Woche Vollzug rückmeldeten, darunter Edeka, Aldi Süd, Kleinanzeigen, DEVK, Wolt und Procter & Gamble. Zehn weitere versprachen Prüfung des Anliegens. Campact ist ein politisch der SPD und den Grünen nahestehender Verein mit 12 Mitgliedern und Einnahmen im letzten Jahr von 26 Millionen Euro. Die schwarze Liste findet man in dem folgenden Bericht:
Endlich Bewegung im Fall Doğru
Die Mitgliederversammlung des Landesverbands Berlin-Brandenburg der Deutschen Journalisten Union (dju) in der Gewerkschaft Verdi hat mit großer Mehrheit einen Antrag angenommen, der die dju-Bundesspitze und Verdi auffordert, sich für die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen den in Berlin lebenden deutschen Journalisten Hüseyin Doğru einzusetzen. Bisher hat noch keine nennenswerte Gliederung einer Gewerkschaft öffentlich Solidarität mit Doğru bekundet. Doğru darf seit Juni 2025 das Land nicht mehr verlassen, nicht mehr auf sein Vermögen zugreifen und nicht mehr arbeiten. Niemand darf ihn unterstützten. Ihm wird vorgeworfen, russische Propaganda zu unterstützen. Ein Verfahren gab es nicht. Die Sanktionen wurden freihändig vom EU-Rat ausgesprochen. Wir hatten uns vor einer Weile auch für die Freiheit des Journalisten eingesetzt.
Zwei wichtige Petitionen
1. Der FAZ-Korrespondent Michael Martens stellte am 8. August 2026 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Belgrad folgende Frage an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj:
„Was können wir, Europäer, konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten, ähm, mehr russische Soldaten, natürlich?“ Die Petition fordert eine unmissverständliche, aufrichtige Bitte um Entschuldigung im gedruckten Hauptblatt zu veröffentlichen – als sichtbares Zeichen echter Reue. Journalismus darf kein Brandbeschleuniger sein – er muss das Werkzeug sein, das Brücken baut, um Menschen weltweit im Geiste der Menschlichkeit wieder zu vereinen.
2. Nach den Erfahrungen mit Gestapo und Stasi wurde in Deutschland das Trennungsgebot verankert: Nachrichtendienste sammeln Informationen, die Polizei vollzieht das Recht. Diese strikte Trennung ist das Schutzschild gegen Willkürherrschaft und garantiert, dass nicht im Verborgenen und abseits der ordentlichen Gerichtsbarkeit staatliche Gewalt ausgeübt wird oder beispielsweise Beweise fingiert werden, die hinterher gegen die Beschuldigten Verwendung finden. Dieses grundlegende Trennungsprinzip will die Bundesregierung nun mit einer Geheimdienstreform abschaffen.
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Mit herzlichen Grüßen
Team von Gemeinwohllobby und
Marianne Grimmenstein


