13.000 Kriegsdienstverweigerer

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Lieber Freund der Freiheit,
die Berliner Zeitung hat hier kürzlich berichtet, dass das Bundesverteidigungsministerium nun doch aktuelle Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung genannt hat. Im Jahr 2025 wurden offiziell 7.691 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Bis Ende April 2026 kamen bereits weitere 5.425 Anträge hinzu. Zusammengerechnet sind das 13.116 offiziell bekannte Anträge auf Kriegsdienstverweigerung seit Anfang 2025.Diese Zahl ist schon für sich genommen bemerkenswert. Noch bemerkenswerter wird sie aber, wenn man sie mit unseren eigenen Zahlen vergleicht. Über unsere Plattform www.kriegsdienstblocker.de haben wir seit dem 1. Januar 2025 bis heute 11.117 junge Männer bei der Kriegsdienstverweigerung unterstützt. 
Das bedeutet: Gemessen an den offiziell bekannt gewordenen Zahlen könnten bis zu 80 % aller Kriegsdienstverweigerer in diesem Zeitraum über Kriegsdienstblocker gekommen sein.
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Natürlich muss man hier sauber bleiben. Nicht jeder, der unsere Hilfe nutzt, stellt am Ende tatsächlich einen Antrag. Und nicht jeder, der offiziell einen Antrag stellt, hat vorher unsere Plattform genutzt. Schon lange kann jeder Mann in Deutschland den Kriegsdienst verweigern. Aber die Größenordnung ist trotzdem enorm. Sie zeigt, dass Kriegsdienstblocker längst kein kleines Nischenprojekt mehr ist, sondern für viele junge Männer zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden ist, wenn sie sich nicht einfach in eine neue Wehrdienstlogik hineinschieben lassen wollen. Das ist ein sehr großer Erfolg, den du mitbewirkt hast, indem du die völlig kostenfrei Seite www.kriegsdienstblocker.de breit bekannt gemacht hast. Höre nicht auf damit. 

Am kommeden Freitag um 19:30 Uhr gibt es zu dem Thema ein Webinar, um allen Interessierten ganz genau die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung aufzuzeigen. Jetzt gleich anmelden. 
Politische Realsatire in BerlinBesonders aufschlussreich ist auch der politische Hintergrund der Veröffentlichung. Die Bundesregierung hatte aktuelle Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung zunächst nicht öffentlich beantwortet und dies mit dem „Staatswohl“ begründet. Später erklärte das Verteidigungsministerium, die Einstufung sei nur durch ein „Büroversehen“ erfolgt. Erst Staatswohl, dann Büroversehen — das klingt nach politischer Realsatire, betrifft aber ein Grundrecht. Denn das Recht auf Kriegsdienstverweigerung steht im Grundgesetz. Es ist kein Gnadenakt, kein Verwaltungsbonus und kein freundliches Entgegenkommen des Staates. Es ist ein Schutzrecht des Gewissens gegen staatliche Verfügungsansprüche.
Gerade deshalb ist es so problematisch, wenn Zahlen zu diesem Grundrecht zunächst behandelt werden, als seien sie gefährliches Geheimwissen. Der Grund liegt auf der Hand: Diese Zahlen sind politisch unbequem. Sie zeigen, dass viele junge Männer nicht bereit sind, sich widerspruchslos als Personalreserve für eine neue Wehrdienstpolitik betrachten zu lassen. Sie zeigen, dass das Interesse an Kriegsdienstverweigerung wächst. Und sie zeigen, dass viele Betroffene nicht warten, bis der Staat sie anschreibt, sortiert und verwaltet, sondern frühzeitig nach rechtlicher Orientierung suchen.
Genau dafür haben wir Kriegsdienstblocker aufgebaut. Nicht als symbolische Protestseite, sondern als praktisches Werkzeug. Wir wollen jungen Männern helfen, ihre Rechte zu verstehen, rechtzeitig zu handeln und sich nicht allein durch einen Apparat bewegen zu müssen, der oft schon durch seine Sprache deutlich macht, worum es geht: Verfügbarkeit, Erfassung, Eignung, Auswahl.
Jetzt kommt der nächste Schritt. Der neue Wehrdienst-Fragebogen für 18-Jährige ist da beziehungsweise wird weiter verbreitet. Die Bundeswehr schreibt junge Männer an, sammelt Daten, fragt Bereitschaft, Eignung und Verfügbarkeit ab und schafft damit die Grundlage für ein neues Wehrdienstverfahren. Man wird das harmlos darstellen. Man wird sagen, es gehe doch nur um einen Fragebogen. Aber ein Fragebogen ist nie nur ein Fragebogen, wenn dahinter ein Staat steht, der wieder über Wehrpflicht, Dienstpflicht, Kriegstüchtigkeit und Personalaufwuchs spricht.
Wer 18 wird, wird nicht zum Eigentum des StaatesEin solcher Fragebogen ist der erste Griff nach Daten. Aus Daten werden Kategorien. Aus Kategorien werden Auswahlentscheidungen. Aus Auswahlentscheidungen wird Druck. Und aus Druck kann sehr schnell Pflicht werden. Deshalb ist es so wichtig, frühzeitig zu reagieren und nicht erst dann aufzuwachen, wenn der junge Mensch bereits als Vorgang in einem staatlichen Verfahren geführt wird.
Wir sagen deshalb klar: Wer 18 wird, wird nicht Eigentum des Staates. Volljährigkeit bedeutet Selbstbestimmung. Sie bedeutet nicht automatische Verfügbarkeit. Sie bedeutet nicht, dass der Staat plötzlich Zugriff auf Körper, Lebensplanung, Gewissen und Zukunft junger Männer bekommt.Deshalb haben wir eine neue Hilfeseite eingerichtet:https://fragebogen.kriegsdienstblocker.de/
Dort gibt es konkrete Informationen und Hilfen, um sich gegen den Zwangsfragebogen zu wehren. Es geht nicht um Panikmache, sondern um Orientierung. Wer Post bekommt, soll wissen, was auf ihn zukommt. Wer betroffen ist, soll wissen, welche Möglichkeiten er hat. Und wer sich rechtlich positionieren will, soll nicht bei null anfangen müssen.
Ich habe dazu in den vergangenen Tagen mehrere Texte veröffentlicht, die ich dir ausdrücklich ans Herz legeIm Beitrag „Mit achtzehn besonders einfach für den Staat verfügbar?“ geht es direkt um den neuen Fragebogen für 18-Jährige. Mit 18 beginnt eigentlich die volle Selbstbestimmung. Der Staat scheint daraus aber etwas anderes machen zu wollen: den Moment, in dem junge Männer besonders leicht erfasst, sortiert und eingeordnet werden können. Hier geht es zum Text.
In dem Beitrag „Der Staat hält Männer offenbar für Verfügungsmasse“ geht es um die grundsätzliche Frage, warum über junge Männer politisch oft so gesprochen wird, als seien sie eine verfügbare Ressource. Warum wird über ihre Körper, ihre Lebenszeit, ihr Gewissen und ihre Zukunft gesprochen, als könne der Staat sie bei Bedarf abrufen? Hier geht es zum Text. 
In dem Text „Recht erhalten Kriegsdienstverweigerer oft erst vor Gericht – warum das ein Problem ist“ geht es um eine besonders bittere Realität. Ein Grundrecht ist nur dann wirklich stark, wenn man es nicht erst mühsam vor Gericht freikämpfen muss. Wenn Kriegsdienstverweigerer ihr Recht erst nach langem Behörden- und Gerichtsweg erhalten, wird das Grundrecht in der Praxis geschwächt. Hier geht es zum Text.
Und in „Millionen Männer leben hier — verpflichtet werden nur Deutsche“ stelle ich eine Frage, die in der öffentlichen Debatte viel zu selten offen ausgesprochen wird. Wenn der Staat von allgemeiner Verantwortung spricht, warum trifft seine Pflichtlogik dann nur bestimmte Männer? Warum leben Millionen Männer hier, aber verpflichtet werden sollen nur Deutsche? Was sagt das über Gleichheit, Staatsangehörigkeit und die politische Ehrlichkeit dieser Debatte? Hier geht es zum Text.
Wenn du selbst betroffen bist, wenn dein Sohn betroffen ist oder wenn du junge Männer in deinem Umfeld kennst, dann leite diese Informationen bitte weiter. Die wichtigste Seite ist jetzt: https://fragebogen.kriegsdienstblocker.de/
Und für die allgemeine Vorbereitung der Kriegsdienstverweigerung bleibt unsere zentrale Plattform: https://www.kriegsdienstblocker.de/
Wir erleben gerade, wie der Staat die Infrastruktur für einen neuen Zugriff auf junge Männer vorbereitet. Es beginnt nicht mit dem Einberufungsbescheid. Es beginnt mit Sprache. Mit Formularen. Mit Daten. Mit der scheinbar harmlosen Frage, ob man nicht einmal ein paar Angaben machen könne. Genau an dieser Stelle muss Gegenwehr beginnen, weil hier die Weichen gestellt werden.
Unsere Antwort darauf ist nicht Angst, sondern Klarheit. Nicht Verweigerung aus Trotz, sondern Gewissensfreiheit. Nicht Chaos, sondern rechtliche Selbstverteidigung. Ein junger Mann ist kein Datensatz, kein Personalbestand, kein Planungsfaktor und kein Reservekörper für politische Entscheidungen, die andere treffen. Er hat ein Gewissen, ein Leben, eine Zukunft und Rechte.
Dass seit Anfang 2025 bereits 11.117 junge Männer unsere Hilfe genutzt haben, zeigt, wie groß der Bedarf ist. Gemessen an den offiziellen Zahlen könnten bis zu 80 % aller Kriegsdienstverweigerer über Kriegsdienstblocker gekommen sein. Das ist eine gewaltige Größenordnung. Und sie zeigt: Viele junge Männer wollen nicht einfach verfügbar sein. Viele Eltern, Familien und Bürger spüren ebenfalls, dass hier eine Grenze berührt wird.Bitte leite diesen Newsletter weiter. Schick ihn an Betroffene. Schick ihn an Eltern. Schick ihn an junge Männer, die Post bekommen haben oder bald Post bekommen könnten. Je früher Menschen wissen, welche Rechte sie haben, desto schwerer lassen sie sich in eine Rolle drängen, die sie nie gewählt haben.
Freiheit verteidigt man nicht, indem man junge Männer verfügbar macht. Freiheit verteidigt man, indem man ihr Gewissen schützt. Und genau deshalb gibt es die Infrastruktur der Freiheitskanzlei. Du kannst uns ganz konkret unterstützen, indem Du hier Freiheitsträger wirst, oder hier Friedensbotschafter. 
Mit freiheitlichen GrüßenMarkus Bönig
Freiheitskanzlei / Kriegsdienstblocker
Wichtige LinksHilfe gegen den Zwangsfragebogen:
https://fragebogen.kriegsdienstblocker.de/Kriegsdienstverweigerung vorbereiten:
https://www.kriegsdienstblocker.de/Der Staat hält Männer offenbar für Verfügungsmasse:
https://markusboenig.substack.com/p/der-staat-halt-manner-offenbar-furMit achtzehn besonders einfach für den Staat verfügbar?
https://markusboenig.substack.com/p/mit-achtzehn-besonders-einfach-furRecht erhalten Kriegsdienstverweigerer oft erst vor Gericht – warum das ein Problem ist:
https://markusboenig.substack.com/p/recht-erhalten-kriegsdienstverweigererMillionen Männer leben hier — verpflichtet werden nur Deutsche:
https://markusboenig.substack.com/p/millionen-manner-leben-hier-verpflichtet
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