Doch spannen wir den Bogen noch einmal zurück ins Jahr 1960. Seither sind zwar die Arbeitszeiten kürzer und die Ferien länger geworden und wir sind fünf Jahre länger pensioniert. Auf der anderen Seite hat aber die Erwerbsbeteiligung der Frauen stark zugenommen. Unter dem Strich sind die Arbeitsstunden pro Kopf nur um rund 15 Prozent von 1015 auf 882 Stunden gesunken. Die Produktivität ist aber um rund 160 Prozent gestiegen. Das heisst: Trotz der Überalterung und der verlängerten Rente müsste es uns immer noch mehr als doppelt so gut gehen wie vor 66 Jahren. Tut es aber offensichtlich nicht. Warum?
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