4. März 2026

LinkedIn – Abbild der westlichen Untergangskultur

Weiterleitung eines Newsletters von Roland Moesl

Im Oktober 2025 war ich am Slush Heilbronn, einem Treffen von Start-Ups und Investoren. Jemand riet mir dringend auf LinkedIn präsent zu sein. Als ich dieser Empfehlung nachkommen wollte, kam ich darauf, dass ich schon etwa 2010 ein LinkedIn Profil angelegt habe. Ich hatte dies komplett vergessen.
LinkedIn ist entworfen als Ebenbild der westlichen Untergangskultur.

  Das Veto-Recht der empörten Minderheit

Egal, wie viele positive Reaktionen es auf einen Kommentar gibt, die empörte Minderheit hat ein Veto-Recht. Dies führt dann dazu, dass man einige Tage nur einen Kommentar pro Tag posten kann. Beim zweiten Kommentar erscheint dann:

Im Jahr 2026 konnte ich am 01, 02, 10, 11, 22, 23, 24 Jänner und 10, 11, 23, 24, 25 Februar mehr als einen Kommentar pro Tag posten. Das sind 12 von 59 Tagen oder an 80% der Tage war ich auf einen Kommentar pro Tag beschränkt.
Das ist natürlich auch beabsichtigte Rufschädigung. Jemand hat eine Frage zu einem Kommentar von mir, ich kann nicht antworten. Darauf der Andere, auf dessen Frage ich nicht antworten kann: „Ach, einfach so aus der Diskussion geflohen“.
Ein wiederkehrendes Element: Einschränkungen werden als technisches Problem dargestellt.

  Die offene Zensur

Da bekommt man Benachrichtigngen:

Doch, wenn man auf die Benachrichtigung klickt, bekommt man nur dies zu sehen:

Zensur wird als technische Störung dargestellt.

  Einschränkung der Emotionen

Das sind die Möglichkeiten, auf ein Posting zu reagieren. Darf alles nur positiv sein. Wut oder Verwunderung gibt es da einfach nicht.

  Die Zensurwarnung

Das Wort Lügner löste wohl diese Zensurwarnung aus. Sicher, all diese Pseudoklimaschützer die „Klimaschutz ist meine Berufung“ in ihr Profil schreiben, sind keine Lügner und daher im Umkehrschluss ehrliche Menschen. Also musste ich einen Buchstaben mit _ ersetzen.

  Twitter, Linkedin und X

Spezielle Eigenschaften einer Plattform führen zu speziellen Verhalten. Als Elon Musk noch nicht Twitter übernommen hatte, bekam ich ständig Emails mit „Neue Meldung über Roland Mösl“. Es gab damals eine Menge linksradikaler Twitter Konten, die Jagd auf Andersdenkende machten und dann stolz posteten, wir haben erreicht, dass dieses Konto gesperrt wurde. Meine Gegenmaßnahme: Red Block, eine Google Chrome Browsererweiterung. Feststellen, wer Schwierigkeiten macht. Wenn ich dann so einen „Hurra, wir haben wieder erreicht, dass ein Konto gesperrt wurde“ fand, dann habe ich diesen mit allen Followern auf einmal geblockt, 500 Blocks pro Tag war das Maximum.
Es war eine erfolgreiche Aktion. Die E-Mails „Neue Meldung über Roland Mösl“ kamen nicht mehr alle paar Tage, sondern nur noch alle 5 bis 6 Wochen, weil ich wohl 95% der Melder geblockt habe.
Auf Linkedin gibt es bemerkenswert viele Postings über Wasserstoffautos. Dies liegt am Veto-Recht der empörten Minderheit. Die Wasserstoffautofans können damit Kritiker lahmlegen. Auf X findet man solchen Nonsens praktisch nie, weil dort sofort eine heftige Reaktion einsetzt.

  Neues zum PEM Elektrolyse Nonsens

da berichtet Ingenieur.de über die PEM Elektrolyse. Greift man da die katastrophale Rohstoffknappheit bei Iridium auf, die hohen Preise? Nein, weit gefehlt, es geht nur um eine Ewigkeit-Chemikalie in der Folie.
Ein weiterer Beweis dafür, dass diese Leute Energiewende und Klimaschutz nicht ernst nehmen. Wenn man das Thema ernst nimmt, ist bei jeder Technik die erste Frage die Rohstoffverfügbarkeit bei weltweitem Einsatz.

Visited 1 times, 1 visit(s) today
Sag es weiter, teile es!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert