Gemeinwohl-News vom 27. Juni 2026

Eine Weiterleitung der Gemeinwohllobby

Unser Newsletter

Durch Rückmeldungen haben wir erfahren, dass unsere Newsletter bei einigen Abonnenten im Spamordner landen. Die Provider setzen vermehrt über KI eine Stichwortsuche eine, die bewusst oder unbewusst auch „kritische“ Inhalte erkennt und aussondert. Wir versuchen zwar, Abhilfe zu schaffen, aber wir können nichts versprechen. Es ist sicher sinnvoll den Spamordner im Auge zu behalten, da dort immer wieder auch seriöse E-Mails zu finden sind. Unsere Newsletters werden wir ab heute bzgl. Titel deshalb neutral halten. Sie heißen jetzt einfach Gemeinwohl-News mit Datum.   

Telegram-Gründer Pavel Durov warnt, dass das Ende des freien Internets begonnen hat. Er vergleicht die westlichen Gesellschaften mit der Titanic. Sie sind auf einen Eisberg aufgelaufen und haben zu sinken begonnen – doch die meisten Bürger sitzen noch in ihren Kabinen und sind überzeugt, dass das Schiff der persönlichen Freiheiten unsinkbar ist. Durovs Warnung aus Oslo: Das Schiff ist bereits auf den Eisberg aufgelaufen. Die einzige Frage ist, wie viele Passagiere noch unter Deck sein werden, wenn das Wasser ihre Kabinen erreicht.

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Selbstmord einer Gesellschaft

Der britische Premierminister Sir Keir Starmer trat am Montag zurück. Bevor er die Downing Street Nr. 10 zum letzten Mal verließ, genehmigte er einen weiteren Angriff auf Russland. Die Angriffe waren heftig. Anscheinend haben wir nichts aus der Geschichte gelernt. Wir alle müssen unverzüglich damit beginnen, in unseren Herzen und Köpfen die Grundlagen für den Frieden zu schaffen. Krieg bringt niemals eine Lösung. Nur Zerstörung, Tod, wirtschaftliche, soziale und psychologische Schäden. Wollen wir das? Unsere Aufgabe ist es, uns unter allen Umständen für Frieden einzusetzen, wenn wir unsere Erde noch bewohnbar erhalten wollen. Die Uhr tickt!   

Deutsche Gründlichkeit und ihre Wirkung

Wenn es um Klimawandel geht, ist Deutschland äußerst konsequent. Deindustrialisierung hat dann immer höchste Priorität. Ein Fakt, den man bei Umgang mit Kohlekraftwerken sehr deutlich beobachten konnte. Nur bei der Handhabung von Gaskraftwerken scheint das Land kläglich zu versagen. Hier ist ein Artikel zum Nachdenken, wie wir mit unserem Energieinfrastruktur umgehen.

Die Nachteile des digitalen Euros

Geld, das zweckgebunden ist und mit einem Ablaufdatum versehen wird, ist ein wesentlicher Kritikpunkt der Gegner von digitalem Zentralbankgeld. In einem Verordnungsentwurf zu dem digitalen Euro heißt es: „Der digitale Euro wird nicht programmierbar sein.“ Damit will man die Leute beruhigen, denn niemand will solches Geld, über das man nicht frei verfügen kann. Dementsprechend versucht die EU, sich vor entsprechender Kritik abzuschirmen. In derselben Verordnung wird ausdrücklich die Förderung programmierbarer Zahlungen durch die EZB verlangt. Dabei handelt es sich um softwaregesteuerte, bedingte Zahlungen, die automatisch ausgelöst werden, sobald vorher definierte Bedingungen erfüllt sind. Die Definition von „programmierbarem Geld“ ist sehr eng gefasst.

Die programmierbaren Zahlungen, die sich auf den Besitzer beziehen, bleiben auf jeden Fall ausdrücklich erlaubt und werden sogar gefördert. Damit werden Anwendungen wie Sozialkreditsysteme, automatische CO₂-Budget-Kontrollen oder gezielte Kaufverbote (z. B. für bestimmte Personengruppen) technisch möglich. Norbert Häring empfiehlt deshalb, nicht mehr von „programmierbarem Geld“, sondern von der Ermöglichung automatisierter Verhaltenssteuerung zu sprechen.

Wir rufen deshalb hier nochmals auf, an der Aktion für den Erhalt des Bargeldes teilzunehmen. Hier ist die ausführliche Beschreibung der Email-Aktion:

Direktwahl oder Losverfahren

Wie sollen die Parlamentarier gewählt werden, damit der Lobbyismus ausgeschaltet wird? Das ist die brennende Frage der Demokratie. Nehmen Sie an der nachfolgenden Umfrage teil, in der wir dem Wahlverfahren das Losverfahren gegenüberstellen. Sie entscheiden – auch für sich selber – bei welchen der 10 Kriterien des Vergleichs sie den geringsten Widerstand aufbringen mögen. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns, unseren GesellschaftsFAIRtrag voranzubringen.

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeVXk-Cef5pfzJiA3s-HTMpqSzFFWpKvBmDDZ-9FQLZUYcbAw/viewform

Impfpflicht erneut

Für Soldaten soll wieder eine Impfpflicht durch die Hintertür in Kürze beschlossen werden. 

Man spricht wieder von „kriegstauglich“, von „Grundrechteeinschränkung“ in diesem Gesetz – ganz offen und klar. Es soll eine Armee aufgebaut werden, die auf 200.000 Reservisten zugreift (das Alter für Reservisten liegt derzeit bei 65 Jahre, der Reservistenverband plädiert für 70 Jahre). Dies alles dient nicht der Verteidigung eines Landes, sondern dem Kriegsfall – natürlich weiter Verteidigungsfall genannt.

Was könnten wir noch dagegen tun? Die einzige Möglichkeit ist, dass die breite Masse sich für Frieden einsetzt. Nur bürgerliches Engagement kann etwas ändern. Wir hoffen, dass solche Gesetze noch für viele als Weckruf dienen, sich zu besinnen und sich an allen Demonstrationen für den Frieden zu beteiligen.

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Mit herzlichen Grüßen
Team Gemeinwohllobby und
Marianne Grimmenstein    

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